Windows 8 Upgrade kostet nun mehr

Windows 8

Als Microsoft sein neues Betriebssystem Windows 8 präsentierte, wusste man nicht ganz, ob man es mögen oder an die Wand schmeißen sollte. Dementsprechend fiel die Kritik durchwachsen aus, mit vielen Befürwortern und Gegnern der neuen Kachel-Oberfläche, ehemals Metro. Spätestens beim Preis gaben viele nach, denn Windows 8 Pro wurde für unschlagbare 30 € angeboten. Jetzt, da es die ersten Hürden erfolgreich genommen hat, kostet Windows 8 deutlich mehr.

Seit heute gelten die alten Preise nicht mehr. Windows 8 kostet von nun an 120 € in der Basisversion, die Pro-Variante rund 280 €. Das Einführungsangebot, dass schließlich einige Monate währte, sollte Käufer vom Upgrade überzeugen. Auch wenn es unterschiedliche Interpretationen der Verkaufszahlen gibt, Windows 8 ist erfolgreicher als die Vorgängerversion Windows 7.

Auch beim Windows Media Center sind die Preise angehoben worden. Die zuvor kostenfrei erhältliche Software, mit der man per TV-Stick Fernsehprogramme auf dem Windows-PC schauen konnte, kostet nun zehn Euro. Schüler und Studenten können sich weiterhin über günstige Preise freuen. Ab dem 21. Februar können die AbiturientInnen und Uni-AbsolventInnen von morgen Windows 8 für rund 50 € erwerben.

Währenddessen streiten sich die PC-Industrie und Microsoft über den strauchelnden Markt für Desktop-Computer. Der Software-Konzern aus Redmond zeigt sich zufrieden mit den mittlerweile 60 Millionen verkauften Lizenzen. Hersteller Acer aus Taiwan ist dagegen überhaupt nicht zuversichtlich und verweist auf die weiterhin sinkenden Verkaufszahlen von Desktop-PC’s und Notebooks.

Auch die CEO’s von Dell und Hewlett Packard (HP) zeigen sich vorsichtig pessimistisch. Der langsame Abverkauf sowie das mangelnde Kundeninteresse würden ihrer Meinung nach nicht zu einer Verbesserung der Marktlage führen. Der schwarze Peter wird also fleißig zwischen Software-Macher und Hardware-Hersteller hin- und hergeschoben.