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Wenn Feinde sich verbünden: Die Kooperation von Apple und IBM

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Man kann schon von „Feindschaft sprechen, was in den achtziger Jahren zwischen IBM und Apple vor sich ging. Als Apple seinen ersten PC auf den Markt brachte, war IBM schon längst marktführend. Ein legendärer Werbespot „1984“ mit absichtlichem Bezug auf George Orwells´ Roman, zeugt von der Rivalität der Unternehmen.

Worum geht es bei der Partnerschaft zwischen den Ex-Konkurrenten? Apple will mit seinen Produkten iPhone und iPad in die Unternehmen hinein und mit zahlreichen Apps, Lösungen für die Geschäftsprozesse anbieten. IBM ist bei vielen Unternehmen bereits fest verankert – sowohl durch seine IT-Dienste, als auch durch die Technik-Ausrüstung. Somit öffnen sich die Türen für Apple in die Unternehmen.

Auch IBM bringt diese Kooperation etwas: Der Konzern erhält neue Impulse, richtet sich auf mobile Endgeräte als Geschäftsprozesslösung aus und bietet den IT-Service für Apple Geräte rund um die Uhr an.

Mit dem Verkauf an Apple Geräten durch IBM, sowie angepassten IBM-Cloud-Diensten, ist Apple mit einem Schlag groß im Firmengeschäft drin. Dadurch graben die Partner dem Platzhirsch Microsoft das Wasser ab.

Das neue Betriebssystem iOS 8 spielt dabei eine große Rolle, soll es doch die Analyse Funktionen sowie weitere spezielle Programme für Unternehmenslösungen unterstützen.

Die Zielgruppen sind ebenfalls definiert. Es geht unter anderem um den Einzelhandel, Banken und Versicherungen, Reise-und Transportgewerbe, Gesundheitswesen sowie Telekommunikation.

Ab Herbst 2014 soll es losgehen.