Trend im mobilen Datenverkehr geht steil nach oben

arc tran weltkarte in bunt

Mit der Nutzung eines Smartphones, Notebooks verkaufen oder Tablets kommen unweigerlich Datenströme zusammen, die bis 2016 allein in Deutschland die enorme Zahl von 2100 Petabytes verursachen. Das entspricht 22 Milliarden Downloads eines CD-Albums. Hier muss bedacht werden, dass ein Album durchschnittlich 10 Titel mit je 5 Megabyte hat und das ist noch optimistisch gerechnet.

Die Zahlen kommen vom deutschen Consulting-Unternehmen Solon Telecoms und diese sehen aufgrund der steilen Zunahme des Datenverkehrs einen obligatorischen Ausbau der Netzinfrastruktur, um den gewaltigen Fluss zu meistern. Das ist bereits in den USA geschehen, als der dortige Kommunikationsanbieter AT&T rund zwei Milliarden US-Dollar in den Ausbau der Netze investiert hat. Doch woher kommt der stetige Zuwachs der gesendeten und empfangenen Daten?

Da mobile Handhelds unterwegs genutzt werden, um E-Mails zu checken, Musik zu streamen, per Messenger zu kommunizieren oder auch wegen der Vielzahl an Apps, die uns unterstützend durch den Alltag begleiten, summieren sich diese relativ kleinen Zahlen zu gigantischen Petabytes zusammen. Den größten Anteil macht dabei das Streamen von Musik oder Videos aus, die geschätzt 40 % bis 60 % am gesamten Datenfluss beitragen. Durch größere und hochauflösende Displays ist das Anschauen von Videos unterwegs auch attraktiver geworden.

Derzeit verbraucht der Durchschnittsdeutsche rund 200 MB pro Monat und laut Solon Telecoms soll diese Zahl auf 800 MB pro Monat im Jahr 2016 ansteigen. Schon jetzt verbrauchen US-Amerikaner durchschnittlich 500 MB pro Monat und auch hier ist ein Anstieg zu erwarten. Nutzer von Tablets liegen da viermal höher mit ihrem Datengebrauch. In einer Untersuchung ist festgestellt worden, dass iPhone verkaufen-Nutzer dabei den größten Teil beitragen.

Quelle: heise.de

Datenströme im Internet (Foto: harvard.edu
Quelle: NZ Netzeitung GmbH)