Taumelnder PC-Markt: Absatz sinkt, doch Lenovo siegt

Die PC-Industrie sieht sich im Angesicht sinkender Verkaufszahlen einer gigantischen Herausforderung ausgesetzt. Während der Mobilmarkt boomt und Smartphones wie Tablets massenweise verkauft werden, scheint sich niemand mehr für Desktop-PC’s zu interessieren. Die aktuelle Studie der Marktforscher von IDC bestätigen diesen Trend.

Unter den größten PC-Herstellern sind durchweg Minuszeichen vor den Umsätzen und Absatzzahlen zu sehen. Einzig der chinesische Hersteller Lenovo konnte seine Zahlen halten und aus dem ersten Quartal 2013 weder mit roten noch mit schwarzen Zahlen gehen. Im Vergleich dazu verloren Hewlett Packard und Acer jeweils rund 20 %.

Das hat gute Gründe, denn Lenovo ist nicht nur für seine robusten und leistungsstarken Notebooks der Reihe ThinkPad bekannt, auch führten intelligente Schachzüge dazu, dass die Chinesen im Vergleich zur Konkurrenz besser dastehen. Unter anderem haben Investitionen in den aufstrebenden Märkten in Brasilien und China die Marktposition gefestigt und künftige Einnahmequellen gesichert. Dort besteht eine riesige Nachfrage nach PC’s, wohingegen in Nordamerika, Europa, Japan und Korea der Mobilmarkt für künftiges Wachstum sorgt.

Darüber hinaus produziert Lenovo rund ein Drittel seiner Computer unter eigenem Dach, was Innovationen erleichtert und deren Einsatzbereitschaft in Geräten beschleunigt. Im ersten Quartal 2013 konnten alle Hersteller lediglich 76 Millionen Computer verkaufen, der niedrigste Wert seit 1994. Ein deutliches Zeichen also, dass der PC nicht mehr die dominante Stellung innehat wie noch vor den Zeiten von Smartphones und Tablets. Dennoch werden Computer weiterhin in Rechenzentren, Universitäten und Bundesbehörden gebraucht, was sie nicht ganz aussterben lässt.

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Quelle: businessweek.com