Samsung Galaxy S10 Modelle

Samsung Unpacked – Galaxy S10 und Galaxy Fold vorgestellt

Samsung hat am gestrigen Abend ordentlich abgeliefert. Gleich vier Galaxy S10 Modelle haben die Koreaner präsentiert. Auch das mit Spannung erwartete biegsame Galaxy Fold durfte auf dem Event nicht fehlen. Erfahrt im Artikel mehr zu den neuen Samsung Topmodellen. Und warum man das innovative Galaxy Fold so schnell nicht günstig bekommt.

Das gestrige Samsung Unpacked Event war ein ganz besonderes für den koreanischen Hersteller. Es wurden nicht nur vier Geräte der neuen Galaxy S10 Familie vorgestellt. Die Reihe feiert ihr zehnjähriges Jubiläum nachdem das erste Galaxy S im Sommer 2010 in Deutschland erschien. Die Ansprüche und Erwartungen an Samsung waren hoch und – das kann man sicher behaupten – sie wurden mehr als erfüllt. Erfahre mehr über die verschiedenen Galaxy S10 Versionen und natürlich werfen wir einen Blick auf das innovative Galaxy Fold.

Galaxy S10 kommt in vier Varianten

Vor dem Event erwartete die Gerüchteküche “nur” drei Modelle: das Galaxy S10, das größere Galaxy S10 Plus sowie das günstigere Galaxy S10e. Sie alle wurden vorgestellt mitsamt einem vierten 5G-fähigen Modell, dem Galaxy S10 5G. Dieses soll etwas verspätet im zweiten Quartal erscheinen. Die anderen drei sollen am 8. März in den Handel kommen. Und abseits dieser vier Phones präsentierte Samsung auch das Galaxy Fold mit biegsamem Bildschirm. Das innovative Gerät soll im April zum stolzen Preis von 1.980 US-Dollar erscheinen. Klar kommt hier ein gewisser Innovationszuschlag drauf. Die Preise der Galaxy S10 Familie sind aber im bisherigen Rahmen geblieben.

Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Samsung Phones?

Optisch sind alle drei ein wahrer Leckerbissen. Allen voran das Galaxy S10 und S10+ dank ihres Curved Display mit sehr schmalen Gehäuserändern. Innovativ zeigt sich Samsung in Sachen Selfie-Kamera. Hier prangt kein schwarzer Balken oder die vom iPhone X bekannte “notch”. Stattdessen setzen die Koreaner auf das sogenannte Infinity-O Display mit einem kreisrunden Punkt, der die Frontkamera beherbergt. Beim größeren Plus-Modell ist der Punkt etwas breiter, da hier zwei Kameras untergebracht sind. Innovativ ist auch der im Display untergebrachte “Ultraschall”-Fingerabdrucksensor. So lässt sich das Galaxy S10 und S10+ bequem und sicher mit einem Fingertipp entsperren. Anders als Apple setzt Samsung also nicht auf eine 3D-Kamera, die das Gesicht des Nutzers abscannt. Und es unterscheidet sich auch zu anderen im Display eingebauten Scanner, aber dazu unten mehr.

Samsung Galaxy S10

Das Hauptmodell ebenso wie sein größerer Bruder erhalten drei Kameras spendiert. Darunter sind Tele- und Weitwinkelobjektive, die zweifachen optischen Zoom und eine HDR10+ Bildqualität ermöglichen. Das Plus-Modell erhält zudem auf der Frontseite eine zweite Selfiekamera verpasst. Das Innenleben wird vom Snapdragon 855 Octacore-Prozessor bestimmt, dem mindestens 6 GB RAM (Galaxy S10e) zur Seite gestellt werden. Beim Hauptmodell sind es mindestens 8 GB RAM und wer sich das Plus-Modell mit 1 Terabyte Speicher zulegt, bekommt stolze 12 GB RAM in die Hand gedrückt. Laut Samsung ist die Prozessorleistung des Galaxy S10 Plus um 29% und die Grafikleistung um 37% höher als beim Vorgängermodell. Und da der große Bruder mehr Strom verbraucht, erhält das S10 Plus einen 4.100 mAh fassenden Akku im Vergleich zu den 3.400 mAh des Galaxy S10. Über einen ganzen Tag sollte man mit diesen Akkus locker durchkommen.

Samsung Galaxy S10+

Allzu große Unterschiede gibt es zwischen dem Galaxy S10 und dem Plus-Modell also nicht. Beim günstigeren Galaxy S10e wurde aber hier und da der Rotstift angesetzt. So erhält es mit seinem 5,8 Zoll flachen Bildschirm keinen Curved Display. Auch der in den beiden anderen Modellen eingesetzte Ultraschall-Fingerabdrucksensor findet hier keinen Platz. Dafür entschied man sich den Fingerscanner in den seitlich angebrachten Einschaltknopf zu platzieren. Hobbyfotografen müssen darüber hinaus auf das Teleobjektiv verzichten, da beim Galaxy S10e zwei Kameras zum Einsatz kommen. Ansonsten deckt sich die restliche Hardware mit den größeren Modellen.

Galaxy Fold – Das biegsame Smartphone ist da

Jahre der Gerüchte und nun ist es Realität geworden: ein marktfähiges biegsames Smartphone. Das Galaxy Fold ist zugleich Smartphone mit 4,6 Zoll Bildschirm und Tablet mit stolzem 7,3 Zoll Display. Eine ausgefeilte und solide Mechanik aus Zahnrädern verbindet die beiden Hälften. So soll das Gerät hunderttausende Male geöffnet und geschlossen werden können, ohne den Mechanismus zu beeinträchtigen. Beide Hälften besitzen je einen eigenen Akku, gepaart mit insgesamt 12 GB RAM. Insgesamt besitzt das Galaxy Folg sechs Kameras: drei nach hinten gerichtete Kameras sowie eine Selfiekamera und nochmals zwei im Inneren. Da das Gerät recht klobig wirkt, wurde kurzerhand auf den Ultraschall-Fingerscanner verzichtet. Hier wird wie beim Galaxy S10e über den Einschaltknopf entriegelt.

Samsung Galaxy Fold

Was die Software beim Galaxy Fold angeht, zeigte die Präsentation beeindruckende Beispiele. So erfolgt der Wechsel vom Smartphone- in den Tablet-Modus nahtlos. Apps passen sich umgehend der neuen Bildschirmgröße an. Und was nutzt so viel Fläche, wenn nicht Multitasking zum Einsatz kommt? Das dachte sich auch Samsung und demonstrierte das Feature kurzerhand. So kann man gleichzeitig ein YouTube Video schauen, einem Freund über Whatsapp den Link schicken und im Netz nach Suchergebnissen googeln. Alles ohne irgendwas schließen oder unterbrechen zu müssen. Mehr als praktisch! Hingegen dürfte man beim Verkaufspreis etwas staunen: das Galaxy Fold soll Ende April zum Preis von 1.980 US-Dollar erscheinen. Dass der Preis schnell sinkt, wie bei anderen Phones üblich, dürfte kaum passieren. Dafür ist das Galaxy Fold einfach technisch zu innovativ. Ob wir schon kommendes Jahr einen günstigeren und vor allem schlankeren Nachfolger sehen, bleibt eine spannende Frage.

Weitere coole Highlights des Galaxy S10

Die neueste Generation kommt mit allerlei praktischen und innovativen Features. Da zählt das kabellose Aufladen ja mittlerweile zum alten Eisen. Aber ein Smartphone, das als Ladestation herhalten muss? Das ist neu. Das Galaxy S10 kann tatsächlich als mobile Ladematte genutzt werden. Dafür muss das andere Smartphone selbstverständlich Wireless Charging unterstützen. Hinzu kommt der bereits oben genannte Ultraschall-Fingerabdrucksensor, der vom Namen her nicht nur schick klingen soll, sondern tatsächlich mit Ultraschallwellen arbeitet. Während andere Hersteller eine optische Lösung verwenden, bei der der Fingerabdruck gescannt wird, sind es bei Samsung eben Schallwellen. Die Vorteile sind, dass sie den Finger schneller und zuverlässiger erkennen und selbst bei ausgeschaltetem Display funktionieren.

Samsung Wireless PowerShare

Der 1 Terabyte große Speicher des Galaxy S10+ ist unterdessen keine aktuell brauchbare Innovation, da wir kaum so viel Speicher benötigen. Aber künftig wird das von Bedeutung sein, dass viel mehr Daten auf gleichem Raum gespeichert werden können. Aufseiten der Software sorgt smartes Powermanagement dafür, dass jede App ein individuelles Profil erhält und somit die Stromersparnis nochmals gesteigert wird.

Das Samsung Galaxy S10, S10+ und S10e können bereits vorbestellt werden und erscheinen ab dem 8. März im Handel. Preislich geht es los ab 749 Euro fürs Galaxy S10e, 899 Euro fürs Galaxy S10 und das große Galaxy S10+ gibt es ab 1.249 Euro. Je nach gewähltem Speicher geht es preislich weiter nach oben. Zur Auswahl stehen die schicken Farben Schwarz, Blau, Grün, Weiß und Gelb. Wenn du bei der Anschaffung der Neuen ordentlich Geld sparen möchtest, lohnt es dein gebrauchtes Handy zu verkaufen. So verdienst du Geld mit deiner gebrauchten Elektronik und leistest dir dein Wunschgerät weitaus günstiger!

Bild: news.samsung.com