Samsung-Geschäftskunden

Samsung: Galaxy Note 3 mit Plastik-Display, Tablet per Gedanken steuern

Wir sprechen stets von Apple und Google als Antreiber von Innovationen. Ein Blick nach Fernost verrät, dass auch Samsung an innovativen Ideen arbeitet und mit verfeinerter Hardware den Markt für Mobilgeräte aufzumischen versucht. Ganz nebenher wird auch noch unser Umgang mit Smartphones und Tablets auf den Kopf gestellt.

Samsung Galaxy Note 3 Display

Galaxy Note 3 mit OLED-Display und Plastikzusatz?

Die Motivation hinter der Verwendung von Plastik für das Display des kommenden Galaxy Note 3 ist nicht etwa Sparsamkeit, sondern das Verschlanken des Designs oder das Sparen wertvollen Raumes. Wo vergangene Smartphones der Note-Reihe mit einem AMOLED-Display ausgestattet wurden, soll in der Nummer Drei der erfolgreichen Modellreihe ein Plastik-OLED-Display verbaut werden.

Mit dem Terminus „Plastik“ kann man viele Käufer abschrecken, die ein billiges Produkt vermuten. Bei den Galaxy Note Geräten kann man gewiss nicht von billigen Produkten sprechen, denn hinter dem Plan steckt eine durchaus intelligente Idee. Das Gerät wird weiterhin so bedient werden wie gewohnt und sich auch so anfühlen, denn man wird weiterhin auf ein Glas-Display mit den Fingern tippen. Das Plastik nämlich kommt in einer unteren Schicht zum Einsatz und verdrängt somit das schwerere Glassubstrat. Somit könnte das Galaxy Note 3 nicht nur leichter werden, sondern auch den zusätzlichen Platz für einen größeren Akku oder ein dünneres Design nutzen.

 

Samsung Mind Control

Tablets per Gedanken steuern

Ein weiteres interessantes Projekt Samsung’s beschäftigt sich mit der Steuerung von Tablets per Gedankenkraft. Dafür arbeitet der Konzern mit der University of Texas und dem dortigen Ingenieur Roozbeh Jafari zusammen. Die Forscher sind noch weit entfernt von einem Prototypen, erste Ergebnisse konnten aber erzielt werden.

So wurden in den Testreihen EEG-Verfahren genutzt, um zu erkennen, wie die verschiedenen Gehirnareale auf die sich wiederholenden visuellen Muster reagieren. Den Forschern soll es sogar gelungen sein, Apps auf einem Tablet mit reiner Gedankenkraft zu öffnen. Das funktioniere jedoch nur mit starker Konzentration und der Kappe mit den EEG-Sensoren. Jafari zufolge arbeite man auch an einer angenehmeren Technik als mit dem Aufziehen der Kappe. Diese ist mit kalten Elektroden versehen, ganz ähnlich wie wenn der Hausarzt mit dem Stethoskop den Herzschlag abhört.

Quelle: androidnext.de, slashgear.com