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Projekt Ara: Das Smartphone im Baukastenprinzip

Wer Lego liebt, wird von dem neuen Projekt „Ara“ begeistert sein. Google läßt den User bestimmen, wie sein Smartphone aussehen soll und – was noch wichtiger ist – was es alles können soll. Nach dem Baukastenprinzip stellt man sich sein Wunsch-Handy zusammen. Interessant ist, dass man durch dieses Prinzip Bauteile einfach austauschen oder erweitern kann.

Der Designer Dave Hakkens ging vergangenes Jahr mit seiner Idee eines modularen Handys an die Öffentlichkeit und wurde von Motorola direkt an Bord geholt. Nun gehört der Handyhersteller zum Google Konzern, so dass die Idee nun tatkräftig umgesetzt wird. Die Basisvariante besteht aus einem Display, einem Prozessor, einem Akku sowie einem WLAN-Modul. Darüber hinaus gibt es sieben Steckplätze für weitere Module wie zum Beispiel Kamera oder erweiterter Arbeitsspeicher.

Durch die immer kürzer werdenden Lebenszyklen der smarten Telefone will Google dem nun entgegenwirken, indem das Aufrüsten oder Umrüsten so einfach wie möglich gestaltet wird. Ist der Prozessor „veraltet“, wird er durch einen neuen getauscht. Überzeugt die Kamera nicht mehr, so holt man sich ein neueres Modell. Selbst der 3D-Drucker käme hier gut zum Einsatz, könnte dieser doch die gewünschten neuen Komponenten herstellen.

Dadurch, dass es sich um ein Projekt handelt, sind noch ein paar Hürden zu nehmen wie zum Beispiel die Aufrüstung von Android, da die aktuelle Version den Tausch einzelner Komponenten nicht unterstützt. Doch ist es definitiv lohnenswert darauf zu warten um sich sein Wunsch-Samrtphone selbst zu gestalten.

Im Januar 2015 soll das Gerät bereits vorgestellt werden.

Bildquelle: theverge.com