Samsung-Chromebook

Notebooks – Nicht das „beste“, sondern das richtige Modell finden und kaufen

Wer vor der Entscheidung steht, ein neues Notebook zu kaufen, wird von einer unendlichen Auswahl erschlagen. Viele Markennamen, unzählige Modelle und kaum verständliche Kürzel erschweren den Kauf, weshalb man sich entweder auf den Rat eines Bekannten verlässt oder dem Verkäufer im Fachhandel blind vertraut. Deshalb zeigen wir Euch ein paar hilfreiche Tipps, mit denen Ihr nicht das „beste“, aber das „richtige“ Modell für Eure Ansprüche findet. Heute: ein Notebook zum Surfen und Mailen.

Die einfachsten Aufgaben, die ein Notebook erfüllen sollte sind das Surfen im World Wide Web, das Schreiben von Mails oder das Bearbeiten von Excel-Tabellen. Doch selbst bei dieser minimalistischen Anforderung kann man einen Fehlgriff landen. Auch sollte bedacht werden, dass selbst ein gering ausgestattetes Notebook diese einfachen Aufgaben für die nächsten zwei, drei Jahre problemlos erledigen sollte.

Ziel ist es also, ein günstiges, aber nicht billiges Notebook zu finden. Das lässt sich bereits an der äußeren Erscheinung feststellen. Das zeigt sich in der Zusammenstellung der Materialien, die schon rein optisch zusammen passen sollten. Ob eher Kunststoff oder doch Aluminium für das Gehäuse verbaut wurde, spielt dabei eine Nebenrolle. Und ist es trotz günstigen Preises gut verarbeitet, sprich fühlt sich die Tastatur angenehm an oder wackeln die Tasten schon beim bloßen Anschauen? Vom der inneren Technik darf man gewiss nicht die neueste Hardware erwarten, ist sie doch für die gewollten Anforderungen nicht vonnöten.

Asus Eee PC

Hier scheint das Chomebook aus dem Hause Samsung mit dem Betriebssystem Chrome OS die optimale Balance zwischen günstigem Preis, geringem Gewicht und minimaler Ausstattung gefunden zu haben. Beim Chromebook handelt es sich eigentlich vielmehr um den Google-Browser Chrome, um den ein Notebook gebaut wurde. Für das heimische Websurfen reicht das allemal, vor allem weil die Akkulaufzeit recht ordentlich ausfällt.

Auch wenn das Hauptaugenmerk nicht auf der inneren Ausstattung liegt, sollte der langjährigen Laufzeit willen nicht zu einem Intel-Prozessor der Marken Celeron, Pentium oder Atom gegriffen werden. Mit den Prozessortypen Core i3 und i5 hingegen kommt man lange Zeit gut über die Runden. Bei AMD ist es ähnlich: dort sollte man die C-Serie und E-Serie meiden, während AMD A6 und A8 zu empfehlen sind.

Auf folgendes sollte man aber nicht verzichten: ein USB-Anschluss, eine HD-fähige Grafikkarte, ein SD-Kartenslot und wer es braucht, ein DVD-Laufwerk. Was den RAM-Speicher anbelangt, sollten 4 GB RAM bevorzugt werden. Das erlaubt flottes Multi-Tasking und erweist sich als sehr praktisch, wenn beispielsweise ein Video geschaut wird, während auf einem Word-Dokument getippt wird.

Die Größe des internen Speichers (mittlerweile gehören 320 GB Festplatten zum Standard) sollte zudem davon abhängig gemacht werden, ob nun viele Filme oder nur kleinere Dateien auf der Festplatte landen. Im Zweifel lieber zum Notebook mit mehr Speicher greifen, falls der finanzielle Aufschlag in einem nachvollziehbaren Verhältnis steht. Teilweise ist der Aufschlag so hoch, dass sich eine günstigere externe Festplatte lohnt. Doch muss hier mit einem langsameren Arbeitsfluss gerechnet werden.

Damit im Nachhinein keine bösen Überraschungen aufkommen, sollte das Notebook im Fachhandel kurz geprüft werden. Das Arbeitstempo lässt sich dahingehend checken, indem man Dateien und Programme öffnet oder das Notebook aus dem Ruhemodus weckt. Sollte das zu viel Zeit in Anspruch nehmen, scheidet es bereits aus.

Wir hoffen, Dir mit diesen Tipps eine erste Anleitung gegeben zu haben, das richtige Notebook für Deine Ansprüche zu finden. Dein gebrauchtes Notebook nehmen wir Dir gerne ab, wofür Du noch attraktive Preise erzielen kannst. Dadurch wird Dein Neukauf zum Schnäppchen! Also ab zu FLIP4NEW und Altes noch heute in bares Geld umwandeln!

Bild: cnet.com, synaxon.de