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Neues von Apple – So startet das Jahr für Cupertino

Apple mit mehr als nur dem iPhone 5?

Apple steht auch 2015 ein tüchtiges Jahr bevor, denn neben dem baldigen Release der Apple Watch steht auch ein neues MacBook Air Modell auf dem Fahrplan Cupertinos. Wir haben Euch die wichtigsten drei Apple Meldungen der Woche zusammengefasst, zu denen auch ein interessantes Patent gehört. Es geht um ein biegsames iPhone, das im Gegensatz zum iPhone 6 Plus tatsächlich flexibel ist.

MacBook Air – Radikales Neudesign des Verkaufsschlagers

MacBook Air 12 Zoll Retina Display 2015 2

Das MacBook Air ist zweifelsohne das erfolgreichste und vielleicht sogar schönste Notebook das es je gab. Mit seiner schicken Farbgebung und der aufs Einfachste reduzierten Schlichtheit erfreut es Büroangestellte wie Studenten zugleich. Und genau diesem Verkaufsschlager steht mit dem diesjährigen Modell ein Facelift bevor.

Wie der gut informierte US-Blog 9to5Mac berichtet, wird Apple die MacBook Air Familie um ein rund 12 Zoll großes Modell erweitern. Damit nimmt es den Platz zwischen den beiden aktuell erhältlichen Modellen mit 11,6 und 13,3 Zoll großen Bildschirmen ein. Die Änderungen umfassen neben der Bildschirmgröße, das in dieser Modellreihe erstmals ein Retina Display sein wird, auch das Design und das Innenleben.

MacBook Air 12 Zoll Retina Display 2015 3

Alles wird, wie man es von Apple gewohnt ist, flacher, schlanker und dünner werden. So sollen nach Informationen des Blogs viele Anschlüsse wegrationalisiert worden sein, um ein flacheres Design zu gewährleisten. Deshalb verschwinden die USB-Anschlüsse wie auch der MagSafe Ladekabelanschluss und werden durch einen einzigen USB 3.1 Typ C Anschluss ersetzt. Dieser soll die Aufgaben aller anderen übernehmen können. Auch die Tastatur wurde angepasst und so liegen die Buchstaben enger beieinander und reichen bis zum Rand des Apple Notebooks.

Derweil wurde im Inneren der Aktivkühler entfernt, während kühlende Frischluft über die Lautsprecher die Elektronik erreicht. Für eine höhere Rechenleistung bei geringerem Stromverbrauch sorgt unterdessen Intel’s neue Chip-Generation Broadwell, die ebenfalls zur Platzersparnis beigetragen haben. Eine erste öffentliche Vorstellung des neuen MacBook Air mit 12 Zoll großen Retina Display wird im Rahmen der WWDC im Juni erwartet.

Apple Watch – Produktion in vollem Gang, Release nähert sich

Apple Watch

Auf der iPhone Keynote im vergangenen September stellte Apple erstmals seine Computeruhr Apple Watch vor. Die Begeisterung war anfangs groß, doch scheint im Laufe der Zeit das Interesse der Apple Fans etwas verflogen zu sein. Das mag mitunter daran liegen, dass die Informationen zur Uhr nicht ausreichend waren und man sich der Brauchbarkeit unsicher ist. Apple wäre aber nicht Apple, lieferten sie nicht wenige Tage vorm Release die nötige Marketingkamapgne dazu. Und genau dieser scheint nun bekannt zu sein.

So soll die Apple Watch im März den Handel erreichen, und dies gleich mit allen drei vorgestellten Modellen: Apple Watch, Apple Watch Sport sowie die luxuriöse Apple Watch Gold. Die Preisspanne reicht dabei von 349 Dollar für die Watch Sport über rund 500 Dollar für die Watch bis hin zu mehreren tausend Dollar für die mit Gold verzierte Watch Edition. Für das Nahen des Releases spricht auch die Tatsache, dass Apple Store Mitarbeite Mitte Februar im Umgang mit den Computeruhren geschult werden, um Fragen der Kunden bedienen zu können.

Patent – Wie sich künftige iPhones biegen ohne zu brechen

Apple Patent iPhone flexibel und biegsam

Nach dem Release der neuen iPhone Generation dauerte es nicht lange bis erste Beschwerden aufkamen. So tauchten überall im Netz Bilder zu gebogenen iPhone 6 Plus Modellen auf, die dann zum Skandal „Bendgate“ verdichtet wurden. So ganz geklärt wurde die Geschichte nicht, aber Apple scheint sich an Bendgate ein Beispiel für die Zukunft genommen zu haben.

Ein dem Konzern zugesprochenes Patent beschreibt ein „Flexible electronic device“ dessen Gehäuse als auch Innenteile biegbar sind. Dies selbstverständlich völlig beabsichtigt und ohne Sollbruchstellen. Für das Gehäuse kommt eine Kombination aus Plastik, Glas und Faserverbundwerkstoffen zum Einsatz. Die innere Elektronik wird so entworfen, dass Einkerbungen beispielsweise des Logicboard oder Prozessors ein Biegen ermöglichen. Auch wenn ein biegsames iPhone zum jetzigen Zeitpunkt unbrauchbar wirkt, könnte es in wenigen Jahren zum absoluten Standard gehören, dass Smartphones wie ein Blatt Papier zusammengefaltet werden können.