Neue iPhones – Sehr groß, aber weiter handlich

So langsam verdichten sich die Informationen zur diesen Herbst erscheinenden neuen iPhone Generation. Es steht scheinbar fest, dass Apple insgesamt drei iPhone Modelle veröffentlichen wird, die alle eines gemein haben: den iPhone X Look. Der schicke neue Look ist also nicht einem einzigen Topmodell vorbehalten. Stattdessen werden die Unterschiede meist unter der Haube stecken. Auch deshalb dürfte das „kleinste“ iPhone Modell günstiger zu haben sein. Werfen wir einen Blick auf die neuesten Infos zum 2018er iPhone Line-up.

Mit dem iPhone X hat Apple aber was losgetreten. Der vollverglaste Look mit schmalen Gehäuserändern bei maximaler Display-Ausbeute hat viele Millionen Käufer angelockt. Und zwar so viele, dass der Konzern wochenlang nicht die Nachfrage stillen konnte. Mittlerweile sind die Produktionskapazitäten auf einem befriedigenden Niveau und wer ein iPhone X will, bekommt es auch. Mit den nun eintrudelnden Infos zur neuen iPhone Generation aber könnte manch einer das Upgrade nach hinten verschieben. Nicht nur werden alle drei Modelle ein vollverglastes Design bieten, mit dem dritten Modell soll auch der Verkaufspreis tiefer angesetzt werden, wie Bloomberg berichtet.

Und wie sehen die drei neuen iPhones aus? Beginnen wir mit dem größten iPhone, das quasi als Nachfolger des aktuellen iPhone 8 Plus gehandelt wird. Trotz stolzem 6,5 Zoll Display wird es dank des vollverglasten Looks mit schmalen Gehäuserändern genauso handlich ausfallen wie das aktuelle Plus-Modell. Der OLED-Bildschirm bekommt eine Auflösung mit 2.688 x 1.242 Pixel verpasst, während unter der Haube der brandneue A12 Chip werkelt. Selbstverständlich ist Face ID mit an Bord, das Gesichtserkennungs-Feature mit dem sicher bezahlt und entsperrt als auch mit Animoji gespielt werden kann. Dieses übergroße iPhone wird es auch in Gold geben.

Beim zweiten Modell handelt es sich um einen iPhone X Nachfolger, den es ebenfalls in goldener Verkleidung geben soll. Das OLED-Display misst bei diesem Modell 5,8 Zoll und ist somit von den Dimensionen her mit dem iPhone X vergleichbar. Desweiteren bietet es mit dem A12 Chip und iOS 12 die neuesten Ausführungen des Prozessors und der mobilen Software. Und zuguterletzt sollen verbesserte Augmented Reality Fähigkeiten und eine noch tiefer ins System integrierte Siri deutliche Unterschiede zum dann Vorgänger darstellen. Wie genau diese verbesserten Fähigkeiten aussehen müssen und künftige Leaks erst verraten.

Dem Dritten im Bunde, nämlich einem 6,1 Zoll Modell mit LCD Bildschirm, fehlen einige der Features der beiden anderen. Darunter Face ID wegen fehlender TrueDepth Kamera oder das 3D Touch Feature, das mit festem Drücken auf den Bildschirm weitere Bedienoptionen bietet. Auch was die verwendeten Materialien angeht soll es Unterschiede geben: statt aus Stahl sind die Gehäuseränder aus Aluminium gefertigt, während die Rückseite aus Glas bestehen wird. Bei all dem Mangel gibt es natürlich auch einen positiven Aspekt: dieses 6,1 Zoll iPhone soll günstiger zu haben sein. Im Vergleich zu was und um wie viel günstiger, wird man erst sehen müssen. 

Indes soll Apple bei allen drei Modellen über die Einführung von Dual-SIM gegrübelt haben. Allerdings soll dies nur für bestimmte Märkte gelten. In Deutschland beispielsweise ist die Nutzung einer zweiten SIM-Karte im gleichen Gerät eher seltener als etwa in China. Alternativ wird Apple nachgesagt die E-SIM zu bevorzugen, was allerdings nur gemeinsam mit den Mobilfunkanbietern zu bewerkstelligen wäre. Bei der E-SIM, die seit 2014 im iPad Verwendung findet, kann der Nutzer ohne die Karte zu entfernen zwischen verschiedenen Netzen wählen. Bleibt zu hoffen, dass dies nicht das spannendste Feature wird und Apple mit ein paar Überraschungen aufwartet.

Bild: apple.com, 9to5mac.com