Moto X – Individualität mit 2.000 verschiedenen Kombinationen

Moto X

Motorola ist zurück und startet mit dem Moto X neu durch. Vieles spricht für dieses Android Phone, das nicht nur mit starker Hardware und praktischen Softwarefeatures, sondern auch mit der individuellen Zusammenstellung nach persönlichem Geschmack punkten kann. Auch wenn es kein Hardware-Monster ist, kann das Moto X mit ihm eigenen Merkmalen auftrumpfen.

Design

Motorola scheint eine neue Designsprache für sich entdeckt zu haben, denn das Moto X erinnert überhaupt nicht an die Phones der Droid-Familie, die mit eckigen Kanten, Aluminiumgehäusen und Rückseiten aus Kevlar daherkamen. Stattdessen wurde das Moto X mit runden Kanten und einer leicht gewölbten Rückseite versehen, was für angenehmeren und besseren Halt sorgt.

Für reichlich Farbpracht sorgen die 18 verschiedenen Rückschalen, die von Betongrau bis zum strahlendsten Pink reichen. Auch die Vorderseite lässt sich je nach Geschmack in Weiß oder Schwarz ausliefern, während die seitlichen Tasten und der Ring um die Kamera bunt daherkommen. Für noch mehr Individualität sorgt derweil eine Gravur, die man sich auf die Rückseite fräsen lassen kann. Das gibt es bei Apple iPhones schon länger, aber in der Android-Landschaft ist das einmalig.

Und damit die Gravur stärker hervor sticht, verzichtet Motorola auf alle Logos außer dem eigenen. Dieses aber ist klein und nur auf der Rückseite zu finden, während die Vorderseite ganz aus schwarzem Display bestehen soll.

Moto X 2
Hardware

Die interne Ausstattung gleicht denen der neuen Droid-Familie und wird unter dem schicken Namen ‚X8 Mobile Computung‘ zusammengefasst. Dahinter verbergen sich ein hochgetakteter 1,7 GHz flotter Snapdragon S4 Pro Dualcore-Prozessor mit zusätzlichen vier Adreno 320 Grafikprozessoren. Zwei weitere niedrig getaktete Prozessorkerne sollen derweil leistungsschwächere Anwendungen sowie die Sprachsteuerung antreiben. Auch wenn Motorola hier von einem Octacore spricht, trifft dies nicht ganz zu, weil die einzelnen Kerne nicht auf dem gleichen oder zumindest ähnlichen Leistungsniveau arbeiten.

Ein anstehender Benchmark und Vergleichstest mit anderen Quadcore Smartphones wird dann aufzeigen, wie leistungsstark das Innenleben des Moto X ist. Die 2 GB RAM aber dürften die Power des Phones auf ein anständiges Niveau halten.

Beim Bildschirm handelt es sich um ein 4,7 Zoll großes OLED-Display mit einer HD-Auflösung von 1.280 x 720 Pixel. Zwar mag die Auflösung im direkten Vergleich mit der Konkurrenz von HTC’s und Samsung’s derzeitigen Topmodellen niedriger liegen, doch hat das nicht zwangsläufig etwas zu bedeuten. Das One und das Galaxy S4 kommen auf eine Full-HD Auflösung mit 1080p, doch verwöhnt das Moto X das Auge mit lebendigen Farben, tiefem Schwarz und einem breiten Sichtwinkel.

Software & Features

Als Tochterunternehmen von Google wird das Moto X selbstverständlich mit Android ausgestattet. Überraschend jedoch ist die Tatsache, dass nicht die neueste Version des mobilen Betriebssystems (Android 4.3 Jelly Bean) zum Einsatz kommt, sondern die vorletzte (Android 4.2.2). Davon abgesehen merkt man dem Moto X an, dass Google mit an dem Phone gearbeitet hat. Das generelle Interface erinnert an die Google-eigenen Nexus-Geräte auf denen Android in „Reinform“ installiert ist.

Das Smartphone wirbt damit, dass man selbst alltäglichste Aufgaben ohne Berühren des Gerätes erledigen kann. Eigentlich handelt es sich dabei um den angepassten Assistenzprogramm ‚Google Now‘, welches die Gewohnheiten und die Stimme des Nutzers aufzeichnet, um hinterher hilfreiche Tipps zu geben. Ein „OK, Google“ reicht aus, um das Programm zu aktivieren. Von nun an zeigt einem die App den Arbeitsweg mit geringem Stau an oder das Wetter von Abend, falls im Kalender vermerkt ist, dass man zu später Stunde etwas essen gehen möchte.

Moto X 3
Kamera

Bisher setzte Motorola kaum Gewicht auf die Kameras seiner Phones. Mittlerweile aber kommt man an einer starken Kamera und brauchbaren Foto-Features nicht drumherum, weshalb das Moto X mit einem 10 Megapixel feinen Knipser versorgt wurde. Dank Clear Pixel Sensor und LED-Blitz sollen laut dem Hersteller bis zu 75 % mehr Umgebungslicht eingefangen werden. Gemeinsam mit der Foto-App Quick Capture soll die Kamera insgesamt schnellere und bessere Aufnahmen machen können. Ein Kamera-Vergleich zwischen dem Moto X und dem Nokia Lumia 1020 werden also bald folgen.

Fazit

Das Moto X ist ein hübsches, schnelles und angenehm in der Hand ruhendes Smartphone. Die Möglichkeit, es nach seinem eigenen Geschmack zu gestalten, dürfte viele Käufer locken, die kein Gerät von der Stange suchen. Die Hardware mag derweil keine Grenzen sprengen, wird aber allen gängigen Aufgaben des Alltags gerecht. Im späten August/Anfang September wird das Moto X den Handel stürmen und rund 199 US-Dollar mit Vertrag kosten. Der Preis in Euro wurde noch nicht bekanntgegeben.

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Quelle: cnet.com