eu_Kommission_logo_de

Mein Urlaub, mein Smartphone, meine Gebühren…

Endlich Urlaub. Das Smartphone muss natürlich mit, denn erreichbar wollen wir sein und mal schnell was nachschauen wollen wir auch. Seit heute (01. Juli 2014) sind die Roaming-Gebühren auch gesunken – aber es gibt sie noch. Ab 2015 sollen die Roaming-Gebühren dann wegfallen, so das erklärte Ziel der EU-Kommission. Hier eine Übersicht der aktuellen Kosten.

roaming gebühren 2

Die Europäische Union belegte mit einer Umfrage unter 28.000 EU-Bürgern die Forderung nach der Abschaffung der Roaming –Gebühren. In dieser Umfrage gaben 94 Prozent der Europäer an, die Nutzung mobiler Internetdienste im Ausland einzuschränken. Ganze 47 Prozent würden die Dienste gar nicht nutzen. Mehr als ein Viertel der Reisenden schaltet ihre Handys ab, sobald sie ihr Heimatland verlassen. In einer Pressemitteilung (http://europa.eu/rapid/press-release_IP-14-152_de.htm) der EU-Kommission heißt es, dass durch die Abschaffung der Roaming-Entgelte 300 Millionen zusätzliche Kunden gewonnen werden könnten.

Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es mehrere Möglichkeiten, zu hohen Kosten auszuweichen: entweder man nutzt spezielle Roaming-Pakete des jeweiligen Mobilfunkanbieters, oder behilft sich mit WLAN sobald es zur Verfügung steht und schaltet die Roaming Option ab. Geschieht das nicht, können laufende Apps dafür sorgen, dass die Rechnung ungewollt in die Höhe schnellt. So werden oftmals unbemerkt im Hintergrund Daten geladen. Von der Wetter-App, die automatisch die Prognosen aktualisiert, über die E-Mail-App, die im Hintergrund Nachrichten synchronisiert, bis hin zum automatischen Upload von im Urlaub geschossenen Fotos in die Cloud.

Unsere Empfehlung: Das Smartphone oder Tablet maximal einmal am Tag anschalten und dabei möglichst WLAN nutzen. Ansonsten – den Urlaub ganz einfach genießen.