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iPhone 7 – Wirklich Neues kommt erst nächstes Jahr

Diesen Herbst erscheint die Traumkombination iPhone 7 und iOS 10. Während Apple auf der WWDC viel Zeit darauf verwendet hat die neuen Features der mobilen Software zu präsentieren, ist zum iPhone 7 von offizieller Seite nichts gesagt worden. Cupertino verstand es lange die Dinge bis zum Schluss geheimzuhalten. Doch in den letzten Jahren sind viele Hardware-Features oder Informationen zum Design an die Öffentlichkeit gesickert. Oft genug trafen die Spekulationen mitten ins Schwarze. Auch in diesem Jahr scheinen wir recht früh zu wissen, was das iPhone 7 alles haben wird und was nicht. Und nicht nur das: auch über das iPhone 7s des Jahres 2017 lässt sich einiges sagen.

Die wohl größte und entscheidendste Neuerung des iPhone 7 ist der Wegfall des Kopfhöreranschlusses. Lange wurde darüber spekuliert und mit jedem weiteren Bericht scheint sich das Gerücht zu bestätigen. Durch das Streichen des 3,5 mm Klinkensteckers soll das iPhone 7 nochmals um einen Millimeter verschlankt werden. Im Inneren dürfte auch zusätzlicher Platz für einen größeren Akku freigemacht werden. Andererseits soll das diesjährige iPhone erstmals wasserfest und staubdicht sein, weshalb die Öffnung für den Kopfhörer versiegelt wird. Dadurch rückt der Lightning Connector noch weiter ins Zentrum, da dieser künftig Musik übertragen soll. Was machen dann Besitzer „alter“ EarPods? Laut einem aktuellen Bericht des japanischen Blogs Macotakara wird Apple dem iPhone 7 einen passenden Adapter beilegen, sodass Kunden nicht zusätzlich Geld für das Zubehör ausgeben müssen. Immerhin erleichtert Apple den Umstieg.

iPhone 7

Zu den kleineren Änderungen im iPhone 7 zählt die Umpositionierung des Umgebungslichtsensors, ein verbesserter Näherungssensor sowie eine vergrößerter Hörmuschel. Die Umgestaltung dürfte vor allen Herstellern von Schutzhüllen vor Probleme stellen, da sie neue Cases entwerfen müssen und die alten nicht fürs neue iPhone passen. Warum genau Apple diese kleineren Änderungen vornimmt, ist noch nicht klar. Alles in allem aber wird sich die Optik des iPhone 7 nicht wesentlich von der des iPhone 6s unterscheiden. Lediglich die Antennenstreifen dürften weniger auffallend die Rückseite zieren. Sprich, auch die Dimensionen von 4,7 bzw. 5,5 Zoll fürs iPhone 7 Plus werden beibehalten.

Interessant hingegen war was der Wall Street Journal Anfang der Woche geschrieben hat. Demnach sei Apple aufgrund technologischer Grenzen nicht in der Lage gewesen neue Features im iPhone 7 einzubauen. Umgekehrt bedeutet es, dass das iPhone 7s des Jahres 2017 das radikale Redesign mitbringt, auf das wir lange warten. Das WSJ spricht etwa von einer vollverglasten Front, in der das Display von Kante zu Kante reicht und einem direkt unterm Bildschirm untergebrachten Fingerabdrucksensor Touch ID. Die Nachrichtenagentur Bloomberg wiederum vermutet, dass Apple kommendes Jahr komplett auf OLED-Displays umsteigt. Diese bieten sattere Farben und ein besseres Bild, verbrauchen aber deutlich weniger Strom. Wie das Ganze aussehen könnte, haben so manche futuristisch anmutende Konzepte gezeigt:

Um das iPhone 7 vom großen Bruder, dem iPhone 7 Plus, zu unterscheiden, bekommt der Größere eine Dual-Kamera sowie einen mit 3 GB RAM größeren Arbeitsspeicher spendiert. Es soll auch über einen Smart Connector verfügen, der vom iPad Pro bekannt ist und das Anschließen von Tastaturen und anderen Zubehören erlaubt. Der Release beider iPhone Modelle steht wie in den vergangenen Jahren auch im Herbst an. Dann erscheinen sie mit frischer Software unter der Haube, nämlich mit iOS 10.

Bild: appleinsider.com