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iPhone 7 – Erster Blick auf die neuen Features + Preise und Releasedatum

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Apple stellte auf seiner gestrigen Keynote das langerwartete iPhone 7 vor und wie die Gerüchte der vergangenen Wochen zeigten, waren beinahe alle Features schon vor der großen Show bekannt. So zeigte Apple tatsächlich ein optisch kaum verändertes iPhone, während die neuen Kopfhörer, AirPods getauft, immer noch für Gesprächsstoff und Kritik sorgen. Die größten Neuerungen verbergen sich allerdings unter der Haube. Werfen wir einen Blick auf die iPhone 7 Features und wann man sie für wie viel Geld bekommt.

Noch nie in der Geschichte Apple’s waren die wichtigsten Neuerungen eines anstehenden iPhone so früh bekannt. Schon seit Monaten zirkulierte das Gerücht im Netz, wonach Apple den Kopfhöreranschluss streichen wird. Und so kam es gestern auch. Auf der Bühne wurden all die Vorzüge der neuen AirPods demonstriert, was allerdings nicht jeden eingefleischten Apple Fan überzeugen dürfte. Nicht nur ist der Preis mit 179 Euro recht hoch angesetzt für solch ein „kleines“ Zubehörteil, auch die Gefahr die kabellosen Kopfhörer zu verlieren ist gegeben. So bemängeln erste Tester, dass sie nicht fest im Ohr sitzen. Und was das Design angeht, naja, darüber lässt sich streiten.

Technisch hat Apple aber einiges in die AirPods reingeworfen und dass sie besseren Klang ermöglichen, steht außer Frage. Nette Features runden das Ganze ab, wie etwa Sensoren die die Wiedergabe stoppen, sobald die Kopfhörer aus dem Ohr gestöpselt werden. Ein Klopfer auf die AirPods und schon springt Assistentin Siri an und hilft bei allen möglichen Lebenslagen. Natürlich hängt unter dem Akku, der die Kopfhörer so länglich macht, ein Mikrofon zum freien Sprechen. Die AirPods verbinden sich mit allen Geräten, auf denen iOS 10 läuft, sprich auch ältere iPhones können mit Apple’s neuen Kopfhörern verbunden werden. Immerhin gibt Apple einen Adapter hinzu, wodurch man seine bisherigen EarPods an das iPhone 7 verbinden kann. Zu dumm nur, dass man das iPhone dann nicht aufladen kann, da der Lightning Anschluss blockiert ist. Hier muss sich Apple etwas einfallen lassen.

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So viel dazu, nun schauen wir uns das iPhone 7 und iPhone 7 Plus an. Während die Optik kaum verändert wurde, abgesehen von den weniger auffälligen Antennenstreifen auf der Rückseite, der minimalen Verschlankung sowie der Dual-Kamera im Plus Modell, stecken die Neuerungen vornehmlich unter der Haube. Mit jedem neuen iPhone kommt natürlich auch ein neuer Prozessor. Dieser heißt nun A10 Fusion und ist der von Apple erstmals verwendete Quadcore-Prozessor. Nach dem von Chiphersteller ARM entwickelten big.LITTLE-Prinzip arbeiten zwei Rechenkerne auf Höchstleistung, während die zwei anderen für alltäglichere Aufgaben zum Einsatz kommen. Das gewährleistet eine perfekte Leistungsausbeute bei gleichzeitiger Akkuschonung.

Den größten Fokus hat Apple indes auf die Kameras der beiden Neuen gerichtet. Die Auflösung der Kameras bleibt zwar bei 12 Megapixel (mehr Megapixel bedeuten nicht gleich bessere Bilder!), doch die Hardware, Linsen sowie die Software verfeinern die Aufnahmen im Vergleich zu den Vorgängern. Beiden hat Apple eine optische Bildstabilisierung spendiert, was eine unruhige Hand des Fotografen ausgleicht. Außerdem sorgt die Kombination von verbesserten Kameralinsen und dem vierfachen LED-Blitz für gelungenere Aufnahmen in dunklen Umgebungen. Wer ein Auge auf das iPhone 7 Plus geworfen hat, kann sich auf die Vorzüge der Dual-Kamera freuen. Bestehend aus einem Weitwinkel- sowie einem Teleobjektiv kann man den zweifachen optischen Zoom und 10-fachen digitalen Zoom für vergrößerte Aufnahmen verwenden ohne an Bildqualität einbüßen zu müssen.

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Den Homebutton hat Apple unterdessen mit der Force Touch Technologie verfeinert. Anstatt eines mechanischen Knopfs ist eine Taptic Engine genannte Komponente eingebaut, die durch Vibrationen dem Nutzer Eingaben bestätigt. Der Vorteil: dass der Homebutton verschleißt und einer Reparatur bedarf wird sehr viel seltener der Fall sein. Der Fingerabdrucksensor Touch ID darf natürlich nicht fehlen! Und das ohnehin schon schicke Retina Display (wie gehabt 4,7 und 5,5 Zoll groß) soll derweil 25 % heller leuchten, während die Farbtiefe nochmals gesteigert wurde.

Um nochmal auf den fehlenden Kopfhöreranschluss zurückzukommen, dieser Schritt ermöglichte es Apple die neue iPhone Generation nach außen hin abzuschirmen. Dadurch erhielt es die IP67-Zertifizierung, die das iPhone 7 und 7 Plus als wasserfest und staubdicht ausweist. Man sollte dennoch nicht mit dem iPhone in die Badewanne steigen. Was die Speichervarianten angeht, hat Apple endlich die 16 GB Option gestrichen. Der neue Untergrenze liegt nun bei 32 GB, gefolgt von 128 GB und 256 GB. Wie hoch die Nachfrage nach dem ganz großen Modell sein wird, muss sich noch zeigen. Jedenfalls dürfte es weniger Probleme mit zu vollem Speicher geben.

Was die Preise und den Release angeht: das iPhone 7 und 7 Plus können ab dem 9. September vorbestellt werden und sind ab dem 16. September erhältlich. Neben den bisherigen Farben Silber, Gold und Roségold haben sich nun zwei Schwarztöne hinzugesellt: einmal das klassische matte schwarz und ein glänzendes Diamantschwarz. Eine wünschenswerte Rückkehr seit dem Wegfall mit dem iPhone 5s aus 2013.

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Das iPhone 7 beginnt bei 759 Euro fürs 32 GB Modell, während 869 Euro fürs 128 GB Modell und 979 Euro fürs 256 GB Modell fällig werden. Das iPhone 7 Plus ist ab 899 Euro (32 GB) erhältlich, die 128 GB Variante kostet 1009 Euro und die 256 GB Option ist für 1119 Euro zu haben.

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Bildquelle: apple.de