iPad Pro: Etwas zwischen Tablet und Notebook

Seit dem 11. November 2015 ist das iPad Pro in 40 Ländern, darunter auch in Deutschland, erhältlich. Wo liegen die Stärken und Schwächen des größten iPads aller Zeiten? Für wen eignet es sich und kann es tatsächlich ein Notebook vergessen machen?

Mit einer Bildschirmdiagonale von 12,9 Zoll und einer Bildschirmauflösung von 2732 × 2048 Pixel stellt das iPad Pro das größte Tablet aus dem Hause Apple dar. Tim Cook fragte in einem Interview, wozu man überhaupt noch einen PC kaufen soll. Das iPad Pro soll PC und Notebooks ersetzen können, ohne dass das Kunde auf Funktionen verzichten muss.

Tatsächlich bringt die Bildschirmdiagonale von 12,9 Zoll – das neue MacBook bietet lediglich 12 Zoll – einiges mit, um zukünftig auch von Geschäftsleuten anstelle des Notebooks verwendet zu werden. Der Splitscreen ist bei der nun gegebenen Bildschirmgröße nützlich. Das Zusammenspiel zwischen Hard- und Software funktioniert wie bei Apple gewohnt einwandfrei. Hier könnte sich die Problematik für diejenigen ergeben, die  ein Desktop System á la Mac OS oder Windows einem mobilen Betriebssystem, wie das für iPads genutzte iOS, vorziehen.

Die nützlichen, doch kostspieligen Zubehörteile Pencil und Smart Keyboard sind mit 99 bzw. 179 Euro nicht Jedermanns Sache.

Die Laufzeit von durchschnittlich 6 Stunden ist für ein Tablet dieser Größenordnung ausreichend. Gegen ein MacBook kommt es dagegen nicht an. Zudem dauert das Aufladen mit etwas mehr als 4 Stunden und 30 Minuten schlichtweg zu lang. Ferner soll ein „Akkugate“ vorliegen, demnach schaltet sich das iPad Pro während des Ladens, oder nachdem es voll aufgeladen ist, aus. Bei anderen Nutzern friert der Bildschirm ein und lässt sich somit nicht bedienen. In allen Fällen hilft jedenfalls nur ein Hard Reset. Apple hat hierfür noch keine offizielle Problemlösung angeboten.

Unser Fazit wurde bereits in der Überschrift verraten, das iPad Pro ist ein Mittelding. Etwas zwischen Tablet und Notebook, wobei man Preise vergleichen sollte und am Ende jeder für sich selbst entscheiden muss, was für ihn Priorität hat. Das Notebook wird wohl nicht vom iPad Pro ersetzt werden können, eine Alternative dazu kann es jedoch darstellen.

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Bilderquelle: Apple