HP Spectre – Wer will Apple’s MacBook an den Kragen?

HP Spectre X360

Denkt man an Premium-Notebooks, kommt einem unweigerlich ein Apple MacBook in den Sinn. Zu präsent, zu populär sind die schicken silbernen Maschinen, die man nicht nur an der Uni, sondern in zahlreichen Filmen sieht. Kein Wunder, die Dinger können auch was. Nur, was ist mit allen anderen? Gab es nicht mal eine Zeit, in der Notebooks von Dell oder Hewlett Packard hoch im Kurs waren? Letzter meldet sich morgen mit einem ultraflachen Notebook zurück, dem HP Spectre.

In den vergangenen Jahren ist uns der Appetit auf Notebooks gewaltig abhanden gegangen. Zu klobig und schwer waren die mobilen Computer, doch fiel uns das erst mit dem Aufkommen der Smartphones so richtig auf. Tablets, ein Hybridprodukt aus Smartphone und Notebook, konnten nur anfangs Interesse wecken, bis sie auch in den Hintergrund gerieten. Was also tun, um ein Notebook attraktiv zu machen? Es so schlank und leicht zu gestalten wie Apple. Genau das tut Hersteller HP mit seinem Spectre, das morgen präsentiert werden soll.

Den Bezug zwischen Apple’s MacBooks und dem neuen HP Notebook hat indes nicht die Presse hergestellt (es wird gerne alles mit Apple Produkten verglichen), sondern es war HP’s Chef selbst, der davon sprach, dass man mit dem Spectre Apple schlagen könne. In einer Zeit, in der Notebooks nicht gerade auf Wunschzetteln stehen, eine gewagte Aussage. Was aber kann das Spectre, außer nur außerordentlich dünn zu sein? Ein gerade Mal 11 Millimeter flaches Gehäuse ist schon überragend, vor allem wenn das Display stolze 13,3 Zoll misst. Welcher Prozessor und wie viel Arbeitsspeicher zum Einsatz kommen, erfahren wir ab morgen aus dem Schloss Versailles.

Allerdings mag das Spectre X360, dessen Release kürzlich erfolgte und als Vorgänger des morgigen Spectre gilt, einige Hinweise geben. Das X360 wird von einem Intel Core i7 6500U angetrieben, während Intel HD Graphics 520 für die bildliche Darstellung sorgt. Und damit Multitasking nicht ins Stottern gerät, sorgen 8 GB RAM für mehr als ausreichend gelungene Arbeitsteilung. Weitere Highlights des Spectre X360 sind die Akkulaufzeit von etwa 12 Stunden, seine Wandlungsfähigkeit in ein Convertible, das 15 Zoll Display mit UHD-Auflösung (3.840 x 2.160 Pixel) sowie die flotte SSD-Festplatte. Alles in allem ein Notebook, das keine Wünsche übrig lässt. Ob künftig Studenten und Geschäftsleute das MacBook ignorieren und sich fürs Spectre entscheiden? Wie es auch ausgehen mag, eine Wiederbelebung des Notebook-Marktes ist mehr als fällig.