Google Chromebook – Verkauf startet auch in Deutschland

Google Chromebook

Google verkauft seine Chromebooks nun auch in Deutschland. Die Notebooks mit dem Betriebssystem Chrome OS verfügen weder über eine Festplatte noch über starke Hardware. Doch wie funktionieren sie dann? Nun kommt der Knackpunkt: Das Chromebook bezieht seine Daten aus einem Cloud-Speicher und muss ständig online sein.

Der Suchmaschinenkonzern tritt zur falschen Zeit in den PC-Markt ein. Das zumindest dürften die alt eingesessenen Hersteller denken. Für die ist der Absatz von PC’s und Notebooks längst zu einem Kampf ums Überleben geworden, während Google mit seinem Chromebook eher ungewöhnliche Wege geht und Marktanteile zu erobern versucht. Als Hersteller sind bereits Acer, HP und Samsung mit ins Boot geholt worden. Die beiden Modelle für Deutschland kommen von Acer und Samsung.

Im eigenen Blog schreibt Google, dass die Chromebooks seit ihrem US-Marktstart vor fünf Monaten durchgehend auf Platz 1 der Amazon-Bestenliste stehen. Trotz nicht veröffentlichter Verkaufszahlen, geht man von etwa 500.000 verkauften Exemplaren aus.

Die Idee hinter dem Chromebook ist schnell erzählt: Das mit Chrome OS betriebene Notebook verzichtet auf eine Festplatte und weitere Hardware. Denn die Daten stammen aus dem Cloudspeicher und sind dort laut Google durch mehrere Ebenen abgesichert. Also ist das Chromebook ohne Internetanbindung funktionslos. Mittlerweile sind auch einige Aufgaben offline zu erledigen, aber das Gros der Funktionen läuft online ab.

Nach dem Kauf erhalten Kunden eine zweijährige Gutschrift auf die Google Cloud-Dienste. Danach zahlt man rund drei bis vier Euro pro Monat für die Cloud. Wer bereits Google-Dienste wie Gmail, Maps, Drive und Co. nutzt, wird schnell mit dem Chromebook klarkommen.

Vorteilhaft hingegen soll sein, dass das Chromebook sekundenschnell hochfährt, das Gewicht um einiges leichter ausfällt und keine ständigen Updates heruntergeladen werden müssen. In seiner Präsentationsseite schreibt Google, dass das Chromebook als hervorragender Zweitcomputer zum Arbeiten dient. Damit dürfte es am besten beschrieben sein, denn mit einem Windows-Laptop lässt sich das Chromebook nicht vergleichen.

Preislich jedoch dürfte es viele überzeugen. Das Acer-Modell soll 279 € kosten, während die Variante von Samsung mit 299 € zu Buche schlägt. Wer sein Notebook ohnehin nur unterwegs und online nutzt, beispielsweise als Student, könnte mit dem Chromebook ein dickes Schnäppchen schlagen.

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Quelle: spiegel.de