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Galaxy S6 enttäuscht – Samsung schraubt die Preise runter

Samsung Galaxy S6 Edge

Was ist bloß los mit Samsung? Da bringen sie Anfang des Jahres mit dem Galaxy S6 und seinem gebogenen Bruder S6 edge zwei grandiose Smartphones auf den Markt und trotzdem strauchelt der koreanische Konzern. Man weiß sich scheinbar nicht aus Misere zu helfen außer mit einer Preissenkung der Topmodelle. Das ist sicher kein Konzept für die Zukunft.

Hat sich Samsung verschätzt? Lag es tatsächlich an den Preisen fürs S6 und S6 edge? In der Tat waren Samsung Phones nie so teuer wie in diesem Jahr. Das Galaxy S6 in der kleinsten Ausführung kostete zum Marktstart 699 Euro – genauso viel wie das iPhone 6 mit 4,7 Zoll Display und kleinstem Speicher. Das S6 edge mit der größten Speicherausführung war sogar teurer als das iPhone 6 Plus mit 128 GB. Hier allerdings gestaltet sich der Vergleich schwer, da das gebogene Display in der Tat eine Innovation darstellt – ein großer Schritt in Richtung flexibler Bildschirme für alle möglichen Geräte.

Nun will Samsung die verlustreichen Quartale, fünf an der Zahl, verlassen und in die Gewinnzone eintreten. Eine erste Maßnahme der Koreaner ist die Preissenkung der aktuellen Topmodelle S6 und S6 edge. Dabei klang anfangs alles vielversprechend, waren nie zuvor so viele Vorbestellungen eingegangen. Hinterher allerdings flauten die Verkäufe ab. Um wie viel Prozent der Preis der beiden Smartphones gesenkt werden soll wurde nicht mitgeteilt.

Am 13. August will Samsung mit neuen Premiumgeräten das Geschäft ankurbeln, wenn das Galaxy Note 5 und das Galaxy S6 edge+ im Rahmen des Unpacked Event präsentiert werden. Ob das genügt, um aus den roten Zahlen zu kommen, ist mehr als fraglich. Scheinbar hat nur Apple keine Probleme mit dem Verkauf seiner iPhones. Währenddessen zerfleischen sich die asiatischen Hersteller gegenseitig. Für uns Kunden kann der zunehmende Wettbewerb nur von Vorteil sein, wie Samsung jetzt zeigt: Wir bekommen die Phones noch günstiger.