Galaxy S10 – Alles zu den neuen Samsung Topmodellen

Am 20. Februar stellt Samsung seine neueste und aus drei Modellen bestehende Smartphone-Generation vor. Während Hobbyfotografen mit zusätzlichen Kameras beim Galaxy S10+ voll auf ihre Kosten kommen, bekommen Sparfüchse mit dem Galaxy S10E ein günstigeres Einsteigermodell. Was die drei Samsung Handys können, schauen wir uns gemeinsam an!

Es gehört mittlerweile zum guten Ton einem neuen Smartphone weitere Geschwister zur Seite zu stellen. Nicht anders beim Samsung Galaxy S10, das am 20. Februar vorgestellt wird. Im Handel erscheinen sollen das Galaxy S10, S10E und S10+ dann im März – eine vierte und 5G-fähige Variante soll später folgen. Dass wir aber nicht so lange warten müssen, um einen guten Blick auf die drei Topmodelle der Koreaner zu werfen, war abzusehen. Erste Leaks haben uns bereits über Design und manche Funktionen aufgeklärt. Und dank frischen Enthüllungen erfahren wir auch mehr zu den Kameras. Um eines vorwegzunehmen: in Sachen Design ändert sich nicht viel zum Vorgänger Galaxy S9.

Ohne “notch” – Selfie-Cam steckt in einem Kameraloch

Die auffälligsten Änderungen betreffen die Kameras des Galaxy S10, sowohl die rückseitige Kamera als auch die Selfie-Kamera. Mit dem sogenannten Infinity-O Display prangt in der oberen rechten Ecke nun ein Loch, das die Frontkamera beherbergt. Vorbei die Zeiten der “notch”, das durch das Apple iPhone X berühmt gemacht und anschließend von zahlreichen Android-Herstellern kopiert wurde. Das Infinity-O Display hingegen hat Samsung bereits am Mittelklassegerät Galaxy A8 ausgetestet, wo es sich bewährt hat. Durch das kleine Loch wird auf einen schwarzen Balken verzichtet, was insgesamt mehr Display mit sich bringt. Das Praktische am Infinity-O Display: das “Kameraloch” ist wie der Rest des Bildschirms touch-fähig und lässt sich durch eine Wischgeste aktivieren. Ob das die Bildqualität beeinflusst oder nicht, müssen Praxistests zeigen. Übrigens besitzt das Plus-Modell gleich zwei Frontkameras, was am größeren Loch zu erkennen ist.

Was die Hauptkameras angeht, erhalten das Galaxy S10 und das Galaxy S10+ gleich drei Linsen spendiert. Das günstigere Galaxy S10E (vorher als Galaxy S10 Lite bezeichnet) erhält eine Dual-Kamera. Neben einer “normalen” Kamera gibt es dann Weitwinkel- und Teleobjektiv. Die Auflösungen belaufen sich auf 12 bis 16 Megapixel. Zudem kommt ein verbesserter Nachtmodus, das mehrere schwach belichtete Motive kombiniert und so ein helleres Bild erstellt.

Praktische Sicherheit – Display mit eingebautem Fingerabdrucksensor

Ein im Display untergebrachter Fingerabdrucksensor ist eines der ganz großen Dinge der Smartphone-Technik. Was andere Hersteller wie OnePlus oder Huawei vorgemacht haben, soll nun auch von Samsung umgesetzt worden sein. Beim Galaxy S10 und S10+ werden die Geräte mit einem Wisch am unteren Ende des Bildschirms aktiviert. Beim Galaxy S10E hingegen wird mit dem größer gewordenen Einschaltknopf die Sperre aufgehoben. Übrigens: Berichte deuten darauf hin, dass eine Bildschirm-Schutzfolie die Funktionalität des Fingerabdrucksensors beeinträchtigt.

Was die Größen der Bildschirme angeht, soll das Galaxy S10E einen 5,8 Zoll Display bekommen, der zum günstigeren Verkaufspreis beiträgt. Das Galaxy S10 erhält einen 6,1 Zoll Super-AMOLED Display, während das Plus-Modell ein mit 6,4 Zoll leicht größeren Bildschirm bekommt. Die beiden großen Varianten erhalten unterdessen einen randlosen und gebogenen Curved Display. Was die Auflösung angeht, kann man mit einer gestochenscharfen QHD+ (3.200 x 1.00 Pixel) Auflösung rechnen.

Hardware wie gewohnt top, auch fürs Einsteigermodell

In Sachen Hardware ist eigentlich kaum mit Überraschungen zu rechnen. Von Jahr zu Jahr wird der Prozessor leistungsfähiger, der Arbeitsspeicher erweitert und der Akku etwas nach oben geschraubt. So auch bei der neuen Samsung Galaxy Familie, das hauptsächlich auf den hauseigenen Exynos 9820 Achtkern-Prozessor setzt. Das Plus-Modell soll stolze 8 GB RAM gepaart mit 512 GB Speicher sowie einen 4.000 mAh fassenden Akku erhalten.

Das Einsteigermodell Galaxy S10E hingegen erhält den ebenfalls leistungsfähigen Snapdragon 855 aus dem Hause Qualcomm mit etwa 1,8 Ghz für jeden der acht Rechenkerne. Das sogenannte “Lite”-Modell ist ersten Befunden nach gar nicht so abgespeckt wie zuvor angenommen. Wer auf einige der Features der beiden großen Brüder verzichten und etwas Geld sparen möchte, wird auch mit dem Galaxy S10E auf seine Kosten kommen. Weitere Details zur Hardware dürften bis zur offiziellen Präsentation am 20. Februar auf uns zukommen.

Irgendwelche Besonderheiten beim Galaxy S10?

Was macht das Galaxy S10 zu einem Smartphone, das Vorfreude auslöst? Das Design ist zweifelsohne gelungen, aber nicht neu. An die vollverglaste Front mit gebogenen Displayrändern haben wir uns bereits gewöhnt. Und auch der unterm Bildschirm untergebrachte Fingerabdrucksensor löst keinen Jubel mehr aus. Die drei Kameras dürften vor allem Hobbyfotografen erfreuen, wohingegen der “normale” Nutzer auch mit einer Kamera zufrieden wäre.

Doch Samsung will mit anderen Innovationen von sich und seinen neuen Smartphones überzeugen. Da wäre beispielsweise das Feature “Sound on Display”, mit dem der Bildschirm zum Lautsprecher wird und tatsächlich hörbare Geräusche abgibt. Das eröffnet noch mehr platzsparendes Potential, da auf die Hardware für Lautsprecher verzichtet werden kann. Welche besonderen Innovationen noch im Galaxy S10 schlummern, die Samsung nicht versehentlich verraten hat, erfahren wir spätestens Ende Februar beim Samsung Unpacked Event.

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Bild: onleaks.com, techradar.com, mobilefun.com