FLIP4NEWS: Zeitungsverlage meiden Android – Woran liegt das?

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Zugreisende kennen dieses Bild. Man sieht vor lauter Zeitungen kaum die Menschen, die um einen herum sitzen. Und das markanteste Geräusche ist das eines gefalteten Zeitungsblatts. Doch dieses Bild verschwindet nach und nach, was vor allem am Siegeszug der mobilen Apps der verschiedenen Verlagshäuser liegt.

Seit einigen Jahren schon kämpften die Verlagshäuser ums Überleben, denn durch das mobile Nutzen der Zeitungen wie der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und Magazinen wie dem Spiegel oder Stern haben einen enormen Wachstum verbuchen können. Der Verkauf von Zeitungen hat einen starken Abfall erlitten, sodass die Unternehmen vor dem Zugzwang stehen, ihr Angebot direkt an den Kunden auf das mobile Gerät in Form einer ansprechenden App zu bringen.

Doch bei der Umsetzung des Angebots in einer App erweist sich vor allem bei Google’s Betriebssystem Android als äußerst schwierig. Während beim iPhone oder iPad die gegebenen Anforderungen einheitlich sind und das Implementieren in eine App als einfach gilt, ist es bei Android mit seiner Vielfalt an Versionen auf verschiedenen Geräten mit unterschiedlichen Displaygrößen ein schwieriges Unterfangen, die Apps perfekt auf die Geräte abzustimmen. So bleibt es dabei, dass der Aufwand für die Verlagshäuser eine ansprechende App auf die Geräte zu bringen zu hoch ist und somit höhere Kosten verursachen würde. Solange Google beim Programmieren von Android keine Richtlinien durchsetzt, bleibt die Vielfalt vorhanden und das bedeutet eine geringere Auswahl an Zeitungen und Magazinen.

Quelle: wiwo.de