FLIP4NEWS: Leihst du noch oder kaufst du schon?

Viel Zocken und dafür so wenig wie möglich zahlen – der Second Hand Markt für Spiele macht es möglich. Wenn es nach den Bossen von Blizzard, Electronic Arts, Crytek und Co. geht, soll sich das aber so schnell wie möglich ändern.

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Immer wieder, wenn eine neue Konsolen von Sony, Nintendo und Co. auf den Markt kommt, heißt es für die Games-Community zittern: wird das Gerät auch, wie sein Vorgänger, Gebrauchtspiele abspielen können? Oder bewahrheiten sich die Gerüchte um eine Accountbindung?

Wenn es nach den großen Entwicklern und Publishern von Videospielen geht, sollte das besser so schnell wie möglich passieren. Kein Wunder – immerhin geht es hier um viel Geld. Electronic Arts, Activision-Blizzard & Co. verdienen nämlich nichts, wenn Spieler untereinander ihre Games tauschen und bezeichnen den Second Hand Markt sogar als legalen Diebstahl. Deshalb ergreifen die Unternehmen einige Maßnahmen, um diesem Trend entgegenzuwirken. Eine davon ist der sogenannte Online Pass – vielen Titeln liegt ein Code bei, den Sie eingeben müssen, wenn Sie in den Multiplayermodus wollen. Der lässt sich jedoch nur einmal aktivieren. Geben Sie das Spiel an einen anderen Zocker weiter, ist ein neuer Code fällig, wenn er online spielen möchte. So zahlen Gebrauchtkäufer noch einmal etwa zehn Euro direkt an den Verleger. Noch restriktiver ist es im rasant wachsenden Download-Markt. Die dort heruntergeladenen Spiele für Playstation 3, Xbox 360 und Co. lassen sich weder verleihen noch verkaufen.

Und genau so stellen sich die Spieleverleger das auch in der kommenden Konsolengeneration vor. Der Wettbewerbsdruck ist hoch: für viele Studios bedeutet die Produktion eines neuen Titels: entweder Hit oder Dichtmachen. Die entgangenen Einnahmen durch Nutzer, die die Games nicht zum vollen Preis gekauft haben, würden aus Sicht der Industrie vieles schwieriger machen.

Allerdings machen ihnen die Hersteller der Konsolen da einen Strich durch die Rechnung. Sony und Nintendo haben bereits ganz klar eine Absage an alle erteilt, die nach einer Account-Bindung oder sonstigen Reglementierungen schreien. Immerhin würden sich die Hersteller damit ihr eigenes Grab schaufeln: eine freiwillige Absicherung gegen das Abspielen von Gebrauchtspielen macht die Konsole für die meisten Zocker uninteressant, öffnen der Konkurrenz Tür und Tor und vergrault Spielehersteller, die ihre Games für die jeweilige Konsole herstellen und dafür auch noch zusätzlich Lizenzgebühren zahlen müssen.

Außerdem sollten die Unternehmen auch ihre wichtigste Zielgruppe nicht ganz außer Acht lassen: junge Zocker – die Zukunft der Branche – brauchen günstige Games. Denn der Gebrauchtspielemarkt ist für viele leidenschaftliche Spieler eine willkommene Option, sich mit Nachschub zu versorgen und die oft so geringen Spielzeiten von nur wenigen Stunden mit einem günstigen Preis zu kompensieren.

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Quelle: ps3-forum.de (Bild)