FLIP4NEWS: Gründerszene Interview mit FLIP4NEW-Gründer Michael Sauer

Vor wenigen Tagen wurde FLIP4NEW von der Investmentbank GP Bullhound zum schnellst wachsenden Start-Ups Europas gekürt. Mit diesem Preis wird FLIP4NEW nicht nur das stärkste Umsatzwachstum in den letzten zwei Jahren nachgesagt, sondern es belegt auch die Wichtigkeit des Re-Commerce als zukünftigen Markt. In dieser Branche mischen nur wenige mit und die öffentliche Aufmerksamkeit muss auch für dieses Thema sensibilisiert werden. Denn es geht nicht nur um den Verkauf gebrauchter Elektronik, sondern auch um einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz und einer verringerten Ausbeutung wichtiger Rohstoffe aus der Erde.

Beim Interview mit Gründerszene konnte der Mitbegründer und Geschäftsführer von FLIP4NEW, Michael Sauer, Einblicke in die Firmenphilosophie gewähren.

Das Konzipieren einer einfachen und übersichtlichen Plattform, über die Kunden ihre gebrauchten Geräte verkaufen können ist ebenso wichtig, wie eine schnelle und sichere Abwicklung des Verkaufsprozesses. „Die Preisberechnung erfolgt durch die Beantwortung weniger Fragen zum Zustand der Elektronikartikel beziehungsweise durch Eingabe der EAN-Nummber bei den Medien“, sagt Michael Sauer und verweist auf die sekundenschnelle Preisberechnung mit anschließendem Angebot.

Auch im Bereich der Partnersuche ist viel Geschick und Überzeugungskraft nötig, um wichtige Partner wie eBay, Neckermann oder Saturn zu gewinnen. „Jede neue Kooperation ist ein Meilenstein für uns“ findet Michael Sauer. Durch ein größeres Netzwerk wird der Bekanntheitsgrad vom Re-Commerce gesteigert und so das Bewusstsein für einen alternativen Weg aufgezeigt, gebrauchte Elektronikgeräte zu verkaufen oder umweltschonend entsorgen zu lassen.

Auch die Tatsache, dass der Firmensitz bei Frankfurt liegt und nicht in der Start-Up Metropole Berlin, ermöglicht weitab des Hypes eine ungestörte und fokussierte Arbeitsweise. Zum aktuellen Stand des Re-Commerce hat Michael Sauer auch einige Worte gefunden. Er findet, dass der Re-Commerce in Deutschland noch ganz am Anfang steht und trotz des rasanten Wachstums die Bekanntheit ausbleibt. Hier sieht er eine einfachere Abwicklung des Verkaufsprozesses sowie einen Push durch die Akteure im Markt für notwendige Maßnahmen, um Re-Commerce noch erfolgreicher zu gestalten.