E-Books immer beliebter, Buchverlage fürchten Umsatzeinbußen

Mit dem Aufkommen von Büchern in digitaler Form, sehen sich viele Verlagshäuser vor Chancen einerseits und Risiken andererseits. Denn das Mehr an Verkäufen von E-Books, konnte nicht den Rückgang von 1,4 % bei Printmedien oder Hardcovern wettmachen. Nach sieben Jahren positiver Umsätze, bedeutet das für den Börsenverband deutscher Buchverlage eine verstärkte Präsenz im E-Book Markt.

Der Anteil an E-Books im letzten Jahr betrug 6,2 % am gesamten Umsatz, ein leichter Anstieg zum Jahr 2010, als der Anteil noch bei 5,4 % lag. Trotz steigender Leserzahlen und überfüllten Büchermessen, würden Inflation, Konjunktur und andere Umwelteinflüsse dazu beitragen, dass der Umsatz zurückgegangen ist. Jedoch würden die Branchenriesen verstärkt auf das Geschäft mit E-Books setzen und ihren Lesern mehr Angebote liefern.

Erste Euphorien am Jahresanfang 2011 wurden schnell gedämpft, als der von der Buchbranche erwartete Durchbruch der elektronischen Bücher ausblieb. Gedämpfte Erwartungen für das jetzige Jahr lassen sich anhand der Wachstumsprognosen ablesen. Von ehemals 1,9 % sind 1,2 % übrig geblieben.

Knapp die Hälfte der Verlagshäuser bietet E-Books im Sortiment an und bald sollen es über 90 % sein. Bis 2015 solle der Umsatzanteil bei 17 % liegen. Eine Befragung mehrerer Verlage besagt, dass 90 % von ihnen davon ausgehen, dass der Tablet-PC das dominierende Gerät für das Lesen von E-Books wird. Knappe 70 % glauben auch an einen Bedeutungszuwachs von reinen E-Book-Readern wie den Amazon Kindle.

Der Büchermarkt ist auch kräftig in Bewegung und auch hier hat die fortgeschrittene Technik Umwälzungen einhergebracht. Wir beobachten das weiter und berichten weiterhin über Neuerungen im E-Book Bereich!

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Quelle: heise.de, zeit.de