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Die harte Währung: Bitcoins

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Bis jetzt gibt es keinerlei Regelwerk, die den Handel mit der Kunstwährung „beaufsichtigt“. Entstanden ist diese in 2008/2009 aufgrund der Idee, in der virtuellen Welt eine verschlüsselte Währung zu nutzen. Darüber hinaus geht es den „Erschaffern“ – und gerade Satoshi Nakamoto – um eine elektronische Währung, bei der man keinen Mittelsmann wie Banken benötigt, so dass auch kein Vertrauen missbraucht werden kann.

Bei Bitcoins handelt es sich um Computerdateien. Die Menge ist endlich und liegt bei 21 Millionen. Die Mathematik gibt das Ergebnis durch einen Algorithmus vor. Momentan sind ca. 12,2 Millionen Bitcoins im virtuellen Umlauf.

Das Sprichwort „Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser“ drückt in diesem Falle bestens aus, um was es hier geht. Die E-Währung unterliegt immenser Kurssschwankungen. Nimmt man nur den Zeitraum vom 14.-23.07.2014, so ist ein Verlust von mehr als 200 Euro zu verzeichnen. Es geht auch anders: allein im November 2013 stieg der Kurs von ca. 150 Euro auf ca. 870 Euro.

Ist das elektronische Geld als Währung tatsächlich geeignet? Dell scheint davon auszugehen. In einer Twitter-Meldung gab der IT Riese aus Texas bekannt, dass Consumer-, sowie Small-Business-Produkte über dell.com per Bitcoins eingekauft werden können. Coinbase ist hier der Partner, welcher das Nutzerkonto verwaltet. Sogar die TAZ bietet Bezahlungen durch das digitale Geld an.

Doch die Computer-Währung nur durch Online Aktionen auszugeben, bereitet nur halb so viel Freude. Immer mehr Geschäftsbereiche entdecken nun die Kraft der Bitcoins: ein Plattenladen, ein Florist, ein Café-Besitzer, ein Gästehaus und noch viele mehr. Zusatzgeschäft ergebe sich daraus, so ein Londoner Kneipenbesitzer. Bitcoin Nutzer möchten auch am Ladentisch einkaufen: per Smartphone wird die Transaktion getätigt. Ohne Gebühren und richtig schnell.