Die Fire TV-Box von Amazon findet den Weg nach Deutschland

Amazon Fire TV

Die kleine schwarze Box lässt sich gut verstecken – ist sie doch nur knapp zwei Zentimeter hoch. Via Bluetooth-Fernbedienung und Spracherkennung kann navigiert werden. Das Gerät ist intuitiv und einfach bedienbar. Soweit so gut.

Interessant ist, dass Amazon seine Multi Media Box gut ausgestattet hat: ein Vierkern-Prozessor, ein acht Gigabyte Speicherplatz, zwei Gigabyte Arbeitsspeicher sowie ein eigener Grafikprozessor. Damit kann die Fire Box genauso schnell rechnen wie ein Tablet.

Per HDMI Kabel wird die Box mit dem Fernseher verbunden und ins heimische WLAN Netz eingebunden. Als sogenanntes „offenes“ Streaming-Gerät, wie Amazon es selbst betitelt, werden auch andere Anbieter wie Netflix, Spotify und Mediatheken wie ZDF und ARD abgespielt.

Über die Cloud können eigene Videos und Fotos vom Smartphone direkt auf den Fernseher geschickt werden. Sogar Android-Spiele sind nutzbar. Nicht alle Spiele sind über die Fernbedienung steuerbar. Wer mehr will, kann sich einen Game Controller zulegen, welcher parallel im Handel erscheinen wird.

Was Amazon längst praktiziert, kann auch die Box: sie merkt sich, was bisher angesehen wurde und zieht Schlüsse daraus. Wer zum Beispiel die erste Folge einer Serie geschaut hat, wird sich wohl auch die Zweite ansehen. So werden entsprechend die Startsequenzen in den Speicher des Gerätes geladen, um Wartezeiten auf den Filmstart zu verkürzen.

Ende September kommt Fire TV nach Deutschland. Zuvor können Amazon Prime-Mitglieder die Set Top Box für 49 Euro vorbestellen. Aber nur bis zum 08. September 2014. Danach kostet sie jedoch auch „nur“ 99 Euro.