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Die andere Art E-Books zu bekommen – mit „readfy“

Elektronische Bücher kommen doch! Langsam, aber stetig ist der Markt gewachsen. Interessanterweise gibt es sie schon recht lang und bereits 1971 wurde rechtefreie Literatur elektronisch durch das Projekt Gutenberg zur Verfügung gestellt.  Die „neueren“ Produkte wie Smartphones, Tablets und E-Book-Reader treiben diese Art des Lesens voran. Gemäß der BITKOM-Studie liest jeder fünfte Bundesbürger digitale Bücher, davon lesen 77% per Laptop/PC, 58% per Smartphone, 21% per Tablet und 18% per E-Book-Reader. Bücher werden multimedial und Flatrates und Leihmodelle werden aus dem Boden sprießen.

Jetzt hat sich das Startup „readfy“ auf der Crowdfunding Plattform „ Companisto“ Geld besorgt, um E-Books kostenfrei für mobile Endgeräte à la Smartphone und Tablet anzubieten. Allerdings müssen Werbeeinblendungen akzeptiert werden. Es gibt natürlich auch einen Premium Zugang, der werbefrei funktioniert und für wenig Geld zu haben ist.

Klare Vorteile sind die leichte Verfügbarkeit, die Aktualität sowie die Einfachheit zu jeder Tages – und Nachtzeit an Bücher zu kommen.

Bisher kauften die meisten ihre Bücher auf Webseiten von Online-Buch-Shops (62%) gefolgt von den vorinstallierten shops des Lesegerätes.

Mit readfy bieten die Düsseldorfer Bücher ohne Limit – nach eigenen Angaben kann aus momentan 15. 000 Büchern ausgewählt werden – bis zum Jahresende sollen es dann ca. 30.000 sein.

Clever ist das Konzept auf jeden Fall – bietet es doch eine „win-win“ Situation für Werbetreibende und Leser. Auf der einen Seite können auf die Interessen der Leser gezielte Werbungen eingeblendet werden, anonymisiert das Leseverhalten analysiert und neue Buchprojekte vorgestellt werden. Auf der anderen Seite erhalten Leser eine Vielzahl an kostenfreien Büchern aus den verschiedensten Genres und empfangen auf sie zugeschnittene Neuigkeiten aus der Welt der Literatur.

Momentan bietet „readfy“ das Lesevergnügen nur als Android Version an, im Sommer wird die iOS App erscheinen.

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