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Der Release von Apple´s „iWatch” naht

Wir lieben Gerüchte. Und noch mehr, wenn es um ein tragbares Lifestyle-Gerät geht.

Mit dem taiwanischen Hersteller Quanta Computer arbeitet Apple schön länger zusammen. Dieser soll nun auch die Fertigung der cleveren Uhr übernehmen. Bereits im Juli 2014 soll die Massenproduktion beginnen, so berichtet der Nachrichtendienst Reuters. Im Oktober würde das Exemplar in den Verkauf kommen. Ganze 50 Millionen Stück möchte das Unternehmen aus Cupertino innerhalb eines Jahres verkaufen. Dafür muss sich die Smartwatch allerdings auch deutlich von der Konkurrenz unterscheiden.

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Den Gerüchten zu Folge wird das Display wesentlich größer als bei den Mitbewerben sein. Mit 2,5 Zoll hat man schon eine riesen Uhr am Handgelenk. Viele Funktionen werden losgelöst vom Smartphone sein. Bei Telefonie, SMS etc wird die „Zentrale“ jedoch benötigt.

Die wichtigste Aufgabe scheint das Sammeln von Daten zu sein. Sensoren messen Schritte, Puls, Herzfrequenz und was sich die Experten sonst noch ausdenken. Denn Wissen hat der Konzern eingekauft: Designer, Manager aus der Modewelt und zuletzt den Medizinchef von Masimo, Michael O´Reilly.

Auch wenn man die wearables bereits als Hype tituliert, so sprechen die Verkaufszahlen eine andere Sprache: der weltweite Absatz von Smartwatches und Fitnessbändern liegt bei ca. 2,9 Millionen im ersten Quartal. Nur um ein Gefühl für diese Zahl zu bekommen – der Smartphone Absatz beträgt 300 Millionen im selben Zeitraum.

Apple könnte es schaffen das Blatt zu wenden. Mit der Lifestyle-Ambition sowie der kompletten Lösung aus einem Hause (Apple kann gleichzeitig Hard – und Software entwickeln) ist es möglich, ein smartes Schmuckstück mit Mehrwert zu erschaffen. Dieser liegt wohl in mehr Anwendungen und nach wie vor bei Fitness & Gesundheit.