Das neue Blackberry 10 mit den Neuheiten Q10 und Z10

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Das neue mobile Betriebssystem Blackberry 10 wurde bereits mit Spannung erwartet und schließlich am 30. Januar vorgestellt. Der kanadische Hersteller hat sich in diesem Rahmen einen neuen Namen verpasst, von ehemals Research In Motion zu Blackberry. Da RIM weniger bekannt war, wollte man so das Unternehmen und die Marke Blackberry unter einen Hut bringen.

Die Pressekonferenz unterschied sich kaum von denen anderer Hersteller. Doch ging es hier um nichts Geringeres als die Zukunft des einst erfolgreichen Herstellers von Business Phones. Längst haben Android und iOS das Ruder im Weltmarkt übernommen, wohingegen Blackberry und andere ehemals namhafte Unternehmen nur eine Nebenrolle spielen. Jedenfalls präsentierten die Kanadier ihr neues mobiles Betriebssystem sowie zwei neue Smartphones. Eines ist klassisch mit QWERTZ-Tastatur (BlackBerry Q10) ausgestattet, das andere ein Touchscreen Smartphone (BlackBerry Z10).

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Die ersten Erfahrungen mit BB 10 fielen durchwachsen aus. Wo Android und iOS einer einfachen Logik folgen und den Arbeitsrhythmus fließend gestalten, erweist sich der Umgang mit BB 10 etwas gewöhnungsbedürftiger. Bei Apps können durch Swipen nach oben, unten, rechts und links weitere Ebenen geöffnet werden, die zusätzliche Funktionen ermöglichen. In welche Richtung man für die gewünschte Funktion swipen muss, das bedarf einiger Übung.

Nach rund einer halben Stunde hat man sich in das neue System eingefühlt. Ähnlich erging es Vielen bei Windows 8, das mit seiner Verzahnung von altem Desktop- und neuer Kachel-Oberfläche für mächtig Verwirrung gesorgt hat. BlackBerry 10 überzeugt hingegen mit einer attraktiven Benutzeroberfläche und flüssiger Performance. Doch es liegt noch vieles im Argen, viele nette Features die das Leben einfacher machen und bei fast allen anderen zu finden sind.

– Es gibt keine Vorschau für eingehende Nachrichten oder E-Mails
– Lautstärke-Buttons können trotz Telefonsperre genutzt werden
– Es ist nicht möglich, verschiedene Benutzerprofile so zu planen, dass nachts das Telefon nicht klingelt oder vibriert
– Uhrzeit ist nicht lesbar, wenn man eine App geöffnet hat
– Die Kamera des BB Z10 schießt Fotos mit minderer Qualität, außer es herrschen perfekte Lichtverhältnisse

Das sind nur einige der vielen Kritikpunkte, die sich Blackberry zu Herzen nehmen und umgestalten muss. Zwar sehen Kritiker einen großen Sprung im Vergleich zur alten Blackberry Version und auch die neuen Smartphones seien in Ordnung. Doch genau das ist das Problem. Dem Blackberry fehlt das Killerfeature, das es von Android und iOS abhebt. Stattdessen gibt es kaum Gründe, sich für ein Blackberry und gegen ein iPhone zu entscheiden.

Es gibt rund 80 Millionen Blackberry-Kunden, von denen sich wohl die meisten die beiden Neuerscheinungen Q10 und Z10 früh anschaffen werden. Viele kommen aus der Business-Welt und da der Umstieg auf andere Server-Strukturen oder die Anschaffung anderer Smartphones ein kostspieliges Unterfangen ist, bleibt die Mehrheit Blackberry treu.

Antworten auf die Frage, ob Blackberry zukunftsfähig sei, finden sich derzeit überall im Netz. In den meisten Fällen wird den Kanadiern Misserfolg und ein baldiges Ende attestiert. Wir üben uns ein wenig in Geduld und drücken Blackberry die Daumen, dass sie es aus dem Abgrund schaffen.

Quelle: bgr.com