Apple-iPad-Keynote-2014

Apple’s letzte Keynote des Jahres – Das steckt im iPad und iMac

Die gesamte Technikwelt blickte mit Spannung auf den gestrigen Abend und die letzte Apple Keynote des Jahres. Tim Cook und Co. präsentierten im Apple Campus die neuste iPad Generation, bestehend aus dem Hauptmodell iPad Air 2 und seinem kleinen Bruder, dem iPad Mini 3. Wider der vielen Gerüchte gibt es doch kein größeres iPad Pro, aber das ist dank der aufgemotzten Ausstattung der anderen beiden auch gar nicht nötig.

Die gestrige Keynote verlief reibungslos und mit kaum nennenswerten Überraschungen. Es gab nämlich nichts, was Apple hätte demonstrieren können, was nicht schon in den vergangenen Monaten und Wochen dank zahlreicher Leaks an die Öffentlichkeit geriet. Jedenfalls gab es genau das zu sehen, worüber auch wir berichteten: Ein iPad Air 2, iPad Mini 3, einen ultrahochauflösenden iMac sowie Neues zu iOS 8 und Mac OS X Yosemite.

Die neue iPad Generation – Schlanker, leichter, schneller und leistungsfähiger

Apple iPad Air 2

Das Hauptmodell ist und bleibt auch weiterhin das iPad Air 2 mit seinem unverändert 9,7 Zoll großen Display und einer Anti-Reflexionsschicht, die die Lichtspiegelungen um über 50 % reduziert und die Leserlichkeit um Einiges steigert. Die Auflösung beläuft sich unterdessen wie beim Vorgänger auf 2.048 x 1.536 Pixel (264 ppi). Warum auch etwas ändern, wenn es gut funktioniert? Apple hat sich nämlich vorgenommen, das Innenleben aufzufrischen und die Leistungsfähigkeit seiner Tablets zu steigern.

So gibt es einen brandneuen A8X Dualcore-Prozessor, der eine 40 % höhere Rechenleistung im Vergleich zum iPad Air bringt. Und was die Grafikleistung angeht, wird das neue Apple Tablet gar 2,5 mal leistungsfähiger sein und aufwendige Grafiken und Spiel mit Leichtigkeit und hochauflösend wiedergeben. Selbstverständlich gibt es auch den M8 Motion-Coprozessor im iPad Air 2, mit dem alle Bewegungs- und Positionsdaten erfasst und sportliche Aktivitäten genau gemessen werden. Abgerundet wird die Ausstattung durch den Fingerabdrucksensor Touch ID, der mit dem iPhone 5S vom Herbst 2013 sein Debüt feierte. In Verbindung mit Apple Pay wird so das bargeldlose Zahlen auch mit dem Apple Tablet möglich sein.

In Sachen Design bekommt man das gewohnt elegante und schicke Tablet – diesmal auch in Gold verziert. Allerdings hat Apple ordentlich Hand angelegt und das iPad Air 2 noch schlanker und dünner gestaltet. So wiegt das 6,1 mm flache Gerät nur 437 Gramm, was es angenehm handlich macht. Besonders für Hobbyfotografen von Interesse dürfte die aufgefrischte Kamera sein, die nun mit 8 Megapixel knipst und die dank einer Blendenzahl von F/2,4 auch bei schlechtem Licht für gut ausgeleuchtete Motive sorgt.

Das iPad Air 2 kann ab heute vorbestellt werden und ab Ende nächster Woche wird es ausgeliefert. Die Preisspanne reicht von 489 Euro für das 16 GB Wlan-Modell bis hin zu 809 Euro für die 128 GB Variante mit Wlan und Mobilfunknetz. Wann das iPad Air 2 im Apple Store um die Ecke erscheint, steht noch nicht fest. Mehr als zwei Wochen dürfte es aber nicht dauern, bis man in den Apple Store reinschneien und das neueste iPad in den Händen halten kann.

Apple iPad Mini 3

An dieser Stelle wollen wir das natürlich das iPad Mini 3 nicht unerwähnt lassen. Das auch weiterhin 7,9 Zoll große Mini-Tablet kommt mit einer 2.048 x 1.536 Pixel hohen Auflösung, dem neuen A8 Chip sowie dem Fingerabdrucksensor Touch ID. Das Design ähnelt sehr dem Vorgänger, außer dem kleinen Unterschied, dass auch das neueste iPad Mini mit der goldenen Farbvariante angeboten wird. Die Preisspanne reicht hier von 389 Euro für die 16 GB Variante und Wlan bis hin zum Modell mit 128 GB Speicher und Wlan sowie Mobilfunkverbindung für 709 Euro.

iMac – Noch wie war ein Apple iMac so stark

Apple iMac Retina 5K

Neben den mobilen Geräten gab es auf der Keynote auch einen neuen und vor Kraft nur so strotzenden iMac zu sehen. Der 27 Zoll große Apple All-in-One Computer verfügt, und das ist sein Glanzstück, über ein 5K-Display, der eine sagenhafte Auflösung von 5.210 x 2.880 Pixel darstellt. Das sind umgerechnet 14,7 Millionen Pixel und Apple bewirbt ihn als den PC mit der weltweit höchsten Displayauflösung. Und dank feiner Technologien verbraucht der Bildschirm rund 30 % weniger Strom als der Vorgänger.

Derweil arbeiten im Inneren ein 3,5 GHz flotter Intel i5 Prozessor, ein 8 GB großer RAM sowie eine AMD Radeon R9 M290X Grafikkarte. Daten lassen sich auf einen 1 Terabyte großen Speicher ablegen, während der iMac insgesamt verschlankt wurde. Apple scheint immer weniger Platz zu benötigen, ohne aber dabei die Ausstattung zu vernachlässigen. Ganz im Gegenteil hat sich noch nie zuvor ein iMac so sehr gelohnt wie der jetzige.

Allerdings muss man auch einen stolzen Preis auf den Tisch legen: Die Basisversion beginnt bei 2.499 US-Dollar, während der deutsche Preis bei rund 2.600 Euro liegen dürfte. Um nicht den vollen Preis hinzublättern, lohnt der Verkauf Deines gebrauchten Apple Computers. Dadurch ersetzt Du nicht nur alte durch neue Technik, sondern schonst Deine Brieftasche und die Umwelt. Besuche uns noch heute auf FLIP4NEW und kram alte Technik aus der Schublade aus. Wir freuen uns auf Dich!