Android Notebooks: Start in diesem Jahr für 200 $?

Der Markt für Notebooks könnte bald von Android aufgemischt werden. Wie Chiphersteller Intel verlauten ließ, könnten dieses Jahr Android-Notebooks den Markt stürmen und für gerade einmal 200 $ angeboten werden. Das dürfte Microsoft gar nicht gefallen, die den Preis allein wegen Windows 8 niemals erreichen bzw. unterbieten können.

Was Intel-CEO Paul Otellini letzte Woche vage ausgedrückt hat, wurde diese Woche von seinem Vize bestätigt. Es hieß lediglich, dass Notebooks bald für 200 $ verkauft werden können. Dabei wurde das Betriebssystem überhaupt nicht erwähnt. Vize-CEO Dadi Perlmutter erklärte nun diese Woche, dass es sich dabei hauptsächlich um Android-basierte Notebooks handeln wird, die vom hauseigenen mobilen Atom-Prozessor angetrieben werden. Ob Windows 8 Notebooks dieses Preisniveau ebenfalls erreichen können, hängt laut Perlmutter von Microsoft ab.

Angesichts der stetig sinkenden Verkaufszahlen für PC’s und Notebooks, hat Intel einen neuen Weg eingeschlagen. Dabei blickt der Konzern, der für beinahe alle verbauten Chips verantwortlich ist, in Richtung der wandelbaren Mobilgeräte. Damit sind die Notebooks gemeint, die blitzschnell in ein Tablet konvertiert werden können. Das schafft einen enormen Mehrwert, da sich der Notebook-Tablet-Hybrid allen gegebenen Situationen anpasst.

Intel setzt aber nicht vollständig auf günstige und vergleichsweise leistungsschwache Prozessoren. Die gängigen Chips des Unternehmens werden weiterhin für Laptops der Preisklasse zwischen 400 $ bis 600 $ zum Einsatz kommen. Der Chiphersteller lotet derzeit alle Möglichkeiten aus, um verstärkt im Mobilsektor vertreten zu sein. Derzeit versorgt Konkurrent Qualcomm eine Vielzahl an Smartphones und Tablets mit seinen mobilen Prozessoren.

Überhaupt befindet sich der PC- und Notebook-Markt vor gravierenden Umwälzungen. Die Hersteller sehen sich aufgrund sinkender Verkaufszahlen gezwungen, ihre Produkte dort anzubieten wo sie die Leute haben möchten, nämlich auf dem Markt für Mobilgeräte.

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Quelle: cnet.com